Innovationsmanagement

Wie Innovationen Erfolg haben

Radikale Neuerungen zu organisieren fällt den meisten Unternehmen schwer. Sechs typische Probleme verhindern, dass aus guten Ideen funktionierende Produkte oder Geschäftsmodelle werden. So machen Sie es besser.

Von Volker Bilgram, Johann Füller, Michael Leitl

Auf Ide­en kommt es bei In­no­va­ti­on heu­te ei­gent­lich nicht mehr an. Die ver­füg­ba­ren Me­tho­den wie Hacka­thons, De­sign Thin­king und agi­les Ma­nage­ment er­lau­ben es Un­ter­neh­men, Ide­en für Pro­duk­te, Dienst­leis­tun­gen und Pro­zes­se schnell und auf ho­hem Ni­veau zu ent­wi­ckeln. Die welt­wei­te Start-up-Sze­ne bie­tet in na­he­zu al­len Wis­sens­be­rei­chen fin­di­ge Köp­fe und in­no­va­ti­ve Lö­sun­gen für zahl­rei­che Pro­ble­me. Eine neue Art Dienst­leis­ter ver­netzt Ma­na­ger mit Start-ups, Fi­nan­ziers und Know-how-Trä­gern – und hilft auf die­se Wei­se, In­no­va­ti­ons­öko­sys­te­me auf­zu­bau­en. Zu­dem sind Un­ter­neh­men in ei­nem Maße be­reit, mit­ein­an­der zu ko­ope­rie­ren, wie sel­ten zu­vor.

Ide­en gibt es also im Über­fluss, und der Zu­gang zu ih­nen ist leicht ge­wor­den. Und den­noch ge­lingt es nur we­ni­gen Un­ter­neh­men, aus die­sem reich­hal­ti­gen An­ge­bot Ka­pi­tal zu schla­gen. Bei­spie­le wie das des Lo­gis­tik­kon­zerns DHL, der mit sei­nem Elek­tro­lie­fer­wa­gen Streets­coo­ter in­ner­halb we­ni­ger Jah­re aus ei­nem Be­schaf­fungs­pro­blem ei­nen neu­en Ge­schäfts­be­reich schuf und so eine gan­ze Bran­che auf­rüt­tel­te, sind die Aus­nah­me.

Die meis­ten Un­ter­neh­men schei­nen nicht für ra­di­ka­le In­no­va­tio­nen ge­schaf­fen. Der­lei bahn­bre­chen­de Ide­en ha­ben nur eine klei­ne oder gar kei­ne Schnitt­men­ge mehr mit dem Kern­pro­dukt. An­ders als die so­ge­nann­te er­hal­ten­de In­no­va­ti­on, also das ste­ti­ge Ver­bes­sern be­ste­hen­der Pro­duk­te, er­for­dern ra­di­ka­le In­no­va­tio­nen weit mehr als nur das Scree­ning und För­dern von Ide­en.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.