Innovationsmanagement

Die Power von Start-Ups nutzen

Etablierte Unternehmen müssen nicht alles allein machen. So erkennen Sie, welche Art von externem Innovationslabor zu Ihnen passt.

Von Stephan Friedrich von den Eichen, Thomas Mack, Kurt Matzler

An­fang 2017 er­reich­te uns der Hil­fe­ruf ei­nes CEOs. Er führ­te ein gro­ßes mit­tel­stän­di­sches Un­ter­neh­men für Spe­zi­al­ma­schi­nen. Er wuss­te, dass ihm Start-ups hel­fen kön­nen, die In­no­va­ti­ons­leis­tung zu ver­bes­sern. Was ihn aber schier zur Ver­zweif­lung trieb, war die enor­me Fül­le an Mög­lich­kei­ten und Ver­spre­chun­gen: „Wel­cher Weg ist der rich­ti­ge? Wer soll da noch durch­bli­cken?“, frag­te er uns, vor sich ei­nen Sta­pel Zei­tungs­ar­ti­kel, In­ter­net­mel­dun­gen und Er­leb­nis­be­rich­te. Da­ne­ben ein wei­te­rer Sta­pel mit Selbst­dar­stel­lun­gen von Ac­ce­le­ra­to­ren, In­ku­ba­to­ren, In­no­va­ti­on Labs, In­no­va­ti­on Hubs und Start-up-Ga­ra­gen.

Die An­ek­do­te il­lus­triert: Rund um das The­ma Un­ter­neh­mens­grün­dung und die För­de­rung von In­no­va­ti­on ist eine In­dus­trie ent­stan­den. Wo sich vor ei­ni­gen Jah­ren nur we­ni­ge Start-ups und noch we­ni­ger Wag­nis­ka­pi­tal­ge­ber ge­gen­über­stan­den, ge­deiht nun ein ar­ten­rei­ches Öko­sys­tem. Den Um­bruch trei­ben vor al­lem ehe­ma­li­ge Start-up-Grün­der an. Sie wol­len ihre po­si­ti­ven wie ne­ga­ti­ven Er­fah­run­gen nut­zen, um den Grün­dungs- und In­no­va­ti­ons­pro­zess zu pro­fes­sio­na­li­sie­ren. Das Ziel: schnel­ler, sys­te­ma­ti­scher und mit hö­he­rer Er­folgs­chan­ce in­no­vie­ren, von der Ideen­ent­wick­lung bis zur Ka­pi­ta­li­sie­rung. So ist ein Strauß an In­sti­tu­tio­nen mit un­ter­schied­li­chen Leis­tun­gen ent­stan­den – je brei­ter das An­ge­bot wird, umso mehr geht die Trans­pa­renz ver­lo­ren: Un­ter glei­cher Be­zeich­nung gibt es nun ganz un­ter­schied­li­che Leis­tungs­ver­spre­chen. Zu­dem ver­än­dert sich die­se neue Bran­che so schnell, dass vie­le Be­ob­ach­ter den Über­blick ver­lie­ren.

Wir ha­ben uns die Po­si­tio­nie­rung und das Leis­tungs­spek­trum von über 100 Ak­teu­ren aus dem Feld der Start-up-In­sti­tu­tio­nen an­ge­se­hen und sie an­hand von Merk­ma­len wie Ge­schäfts­zweck und Start-up-Rei­fe­grad ka­te­go­ri­siert. Zu­sätz­lich führ­ten wir In­ter­views mit Ver­tre­tern aus­ge­wähl­ter Or­ga­ni­sa­tio­nen so­wie mit Füh­rungs­kräf­ten eta­blier­ter Un­ter­neh­men, die sol­che Ein­hei­ten ge­schaf­fen ha­ben be­zie­hungs­wei­se de­ren Diens­te in An­spruch neh­men. In die­sem Bei­trag zei­gen wir, wel­che Start-up-In­sti­tu­tio­nen man un­ter­schei­det und wie die­se als Teil ei­nes Un­ter­neh­mens den Weg von der Idee zum Markt­er­folg un­ter­stüt­zen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.