Innovationsmanagement

Wie man ein Holodeck baut

Baumärkte verbindet man kaum mit modernster Technik – eher mit Gips, Schrauben und Tapeten. Das Innovationslabor der US-amerikanischen Kette Lowe's änderte das.

Von Michael Leitl

Bis 2011 war Lo­we's ein ganz nor­ma­ler Bau­markt. Die 1946 ge­grün­de­te Ket­te ist ein recht kon­ser­va­ti­ves, bo­den­stän­di­ges Un­ter­neh­men, ver­gleich­bar mit deut­schen Bau­märk­ten wie Toom oder Obi. Die Rou­ti­ne des täg­li­chen Ge­schäfts wur­de ge­stört, als Lo­we's im Sep­tem­ber 2011 Kyle Nel ein­stell­te. Der Mar­ke­ting-ma­na­ger, der vor­her für Wal­mart und Wrigley die Be­dürf­nis­se der Kun­den durch­leuch­tet hat­te, soll­te sich bei Lo­we's um das The­ma In­no­va­tio­nen küm­mern. Drei Jah­re spä­ter wur­den die Früch­te sei­ner Ar­beit öf­fent­lich sicht­bar.

Nel wur­de Grün­der und Chef des Lo­we's In­no­va­ti­on Lab, ei­ner ex­ter­nen Denk- und Ent­wick­lungs­ab­tei­lung für ra­di­kal neue Pro­duk­te und Kon­zep­te. „Die Auf­ga­be von Lo­we's ist, das Schiff auf Kurs zu hal­ten. Mei­ne Auf­ga­be ist, es zu zer­stö­ren, da­mit dar­aus ein neu­es Schiff wird“, sagt Nel. Um aus Ide­en Tat­sa­chen wer­den zu las­sen, über­leg­te er sich et­was Be­son­de­res. Er ließ Sci­ence-Fic­tion-Au­to­ren die Zu­kunft des Bau­mark­tes be­schrei­ben. Ba­sie­rend auf Markt-, Kon­su­men­ten- und Trend­da­ten, ent­wi­ckel­ten sie ver­schie­de­ne Ge­schich­ten, wie Kun­den in zwei, fünf und mehr Jah­ren ty­pi­sche Ar­bei­ten er­le­di­gen, für die man nor­ma­ler­wei­se in den Bau­markt fährt.

Top­ma­na­ger über­zeu­gen

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