Kommunikation

Wenn ein E-Mail-Wechsel eskaliert

Kommen Sie hinter dem Bildschirm hervor und führen Sie ein echtes Gespräch.

Von David Maxfield

Es war Mon­tag­mor­gen. Lee öff­ne­te sein E-Mail-Post­fach und fand eine Nach­richt sei­nes Vor­ge­setz­ten: „Lee, ich habe ent­schie­den, dass Car­los dem Zen­tral­vor­stand prä­sen­tie­ren soll und nicht du. Si­cher­lich hast du Ver­ständ­nis da­für.“

Lee hat­te das gan­ze Wo­chen­en­de da­mit ver­bracht, die Prä­sen­ta­ti­on vor­zu­be­rei­ten. Er kann­te nicht nur die Zah­len in- und aus­wen­dig, son­dern freu­te sich auch auf die Ge­le­gen­heit, sein Ge­sicht ein­mal beim Vor­stand zu zei­gen. Wenn er es gut mach­te, könn­te das sei­ne Kar­rie­re vor­an­brin­gen. Des­halb: Nein, Lee hat­te kein „Ver­ständ­nis da­für“. Er war er­schüt­tert, vor dem Kopf ge­sto­ßen und fühl­te sich be­tro­gen. Aber durf­te er das in ei­ner E-Mail schrei­ben? Und wenn er sich trau­te, wür­de es et­was än­dern?

Wir alle ken­nen sol­che un­er­freu­li­chen Über­ra­schun­gen, die plötz­lich in un­se­ren E-Mails auf­tau­chen. Ich nen­ne sie „E-Mail-Tret­mi­nen“. Zwi­schen all den harm­lo­sen E-Mails, die uns je­den Tag er­rei­chen, ver­ste­cken sich ein paar di­gi­ta­le Bom­ben, die aus ei­nem E-Mail­Wech­sel schnell ei­nen hand­fes­ten Kon­flikt ma­chen kön­nen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2018.