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Wie Frauen erfolgreich netzwerken

Weibliche Führungskräfte tun sich oft schwer damit, Netzwerke strategisch zu pflegen. Einige jedoch haben die Taktik perfektioniert. Was machen sie anders?

Warum stei­gen nicht mehr Frau­en ins Top­ma­nage­ment auf? Ei­ner der meist­ge­nann­ten Grün­de da­für ist ihr man­geln­der Zu­gang zu in­for­mel­len Un­ter­neh­mens- und Bran­chen­netz­wer­ken. Man­che Men­schen ma­chen un­be­wuss­te Vor­ur­tei­le ("Un­con­scious Bias") da­für ver­ant­wort­lich: Hoch­ran­gi­ge Män­ner fin­den es ein­fa­cher, Ver­bin­dun­gen zu an­de­ren Män­nern auf­zu­bau­en. An­de­re wei­sen auf be­ruf­li­che und per­sön­li­che Ver­pflich­tun­gen hin, von der Ver­ant­wor­tung für Kin­der bis hin zur Über­nah­me un­be­lieb­ter, niedri­gran­gi­ger Auf­ga­ben ("Of­fice Hou­se­ke­eping"), denn die­se er­le­di­gen Frau­en weit häu­fi­ger als Män­ner. Da­mit blei­be ih­nen we­ni­ger Zeit, be­ruf­li­che Be­zie­hun­gen zu pfle­gen.

Da­bei schaf­fen es ei­ni­ge Ma­na­ge­rin­nen durch­aus, star­ke Netz­wer­ke auf­zu­bau­en und sich da­durch grö­ße­ren Ein­fluss und bes­se­re Po­si­tio­nen zu si­chern. Was ma­chen sie an­ders?

Eine neue Stu­die bringt Licht in die Stra­te­gi­en die­ser Frau­en. Inga Car­bo­ni, eine der Au­to­rin­nen, ist Pro­fes­so­rin an der Ray­mond A. Ma­son School of Busi­ness in Wil­li­ams­burg, Vir­gi­nia. Sie be­rich­tet: „Ich habe mit vie­len Frau­en dar­über ge­spro­chen, wie sie ihre Netz­wer­ke stär­ken, vor wel­chen Her­aus­for­de­run­gen sie ste­hen und was sie und ihre Un­ter­neh­men ver­bes­sern könn­ten. Aber ich muss­te fest­stel­len, dass alle Stu­di­en dazu ziem­lich alt und eng ge­fasst wa­ren. Ich konn­te die Fra­gen der Frau­en nicht be­ant­wor­ten.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2020.