Schwerpunkt

Teamwork lernen

Gute Zusammenarbeit entsteht nicht durch Leitbilder oder offene Büros, sondern durch Training. Sechs Techniken helfen Führungskräften und ihren Mitarbeitern, die nötigen Fähigkeiten zu entwickeln.

Von Francesca Gino

Fra­gen Sie eine be­lie­bi­ge Füh­rungs­kraft, ob Zu­sam­men­ar­beit in ih­rem Un­ter­neh­men ei­nen ho­hen Stel­len­wert ge­nießt, und Sie wer­den ein kla­res Ja zu hö­ren be­kom­men. Fra­gen Sie je­doch, ob die bis­he­ri­gen Stra­te­gi­en, die Zu­sam­men­ar­beit zu för­dern, von Er­folg ge­krönt wa­ren, dann be­kom­men Sie wahr­schein­lich eine an­de­re Ant­wort.

„Ir­gend­wie schei­nen Ver­än­de­run­gen nie von Dau­er zu sein oder das zu brin­gen, was wir er­war­tet ha­ben“, sag­te mir kürz­lich ein Ma­na­ger ei­nes gro­ßen Phar­ma­un­ter­neh­mens. Die meis­ten der meh­re­ren Dut­zend Füh­rungs­kräf­te, die ich zu die­sem The­ma be­fragt habe, äu­ßer­ten sich ähn­lich frus­triert. So gro­ße Hoff­nun­gen, so viel Auf­wand, und dann ein so dürf­ti­ges Er­geb­nis.

Ein Pro­blem ist oft, dass Ma­na­ger sich in ih­rem Den­ken zu sehr be­schrän­ken: Sie hal­ten Zu­sam­men­ar­beit für ei­nen Wert, den es zu för­dern gilt, nicht aber für eine Fä­hig­keit, die sie ih­ren Mit­ar­bei­tern bei­brin­gen könn­ten. Un­ter­neh­men ver­su­chen es im­mer wie­der mit ver­schie­de­nen Me­tho­den – von Open Of­fices bis hin zur Fest­le­gung von Zu­sam­men­ar­beit als Un­ter­neh­mens­ziel. Vie­le die­ser An­sät­ze brin­gen ge­wis­se Fort­schrit­te, vor al­lem da­durch, dass sie Ge­le­gen­hei­ten zur Ko­ope­ra­ti­on schaf­fen oder klar­ma­chen, wie wich­tig dem Un­ter­neh­men das The­ma ist. Doch gleich­zei­tig han­delt es sich um Ver­su­che, die Mit­ar­bei­ter durch ober­fläch­li­che oder plum­pe Maß­nah­men zu be­ein­flus­sen. Und die For­schung zeigt, dass kei­ne von ih­nen ver­läss­lich eine ef­fi­zi­en­te Zu­sam­men­ar­beit ge­währ­leis­tet.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2020.