Schwerpunkt

Gebündeltes Wissen

Die Kooperation zwischen internen und externen Experten kann jede Menge zusätzlichen Wert schaffen. Doch zuvor müssen Silodenken und andere Grezen überwunden werden. Vier Maßnahmen helfen Ihnen dabei.

Von Tiziana Casciaro, Amy C. Edmondson, Sujin Jang

Die meis­ten Füh­rungs­kräf­te ha­ben längst er­kannt, dass der Ab­bau von Si­los die Zu­sam­men­ar­beit über die Gren­zen hin­weg er­leich­tert. Den­noch tun sie sich schwer da­mit, die­se Er­kennt­nis in die Pra­xis um­zu­set­zen. Das ist ver­ständ­lich: Es ist näm­lich teuf­lisch schwie­rig.

Den­ken Sie zu­nächst an Ihr ei­ge­nes be­ruf­li­ches Um­feld: an die Per­so­nen, de­nen Sie Be­richt er­stat­ten, und an jene, die an Sie be­rich­ten. Stel­len Sie sich dann die Kol­le­gen in an­de­ren Funk­tio­nen, Ein­hei­ten oder Re­gio­nen vor, de­ren Ar­beit die Ihre be­rührt. Wel­che die­ser un­ter­schied­li­chen Kon­tak­te sind für Sie in Ih­rem Be­rufs­all­tag be­son­ders wich­tig – in wel­che Rei­hen­fol­ge wür­den Sie sie brin­gen?

Die­se Fra­ge ha­ben wir Ma­na­gern, In­ge­nieu­ren, Ver­käu­fern und Be­ra­tern in Un­ter­neh­men auf der gan­zen Welt ge­stellt. Die Ant­wort ist fast im­mer die­sel­be: Es sind die ver­ti­ka­len Be­zie­hun­gen, de­nen wir eine hohe Prio­ri­tät ein­räu­men. Al­ler­dings keh­ren sich die Ant­wor­ten um, wenn wir fra­gen: „Wel­che Be­zie­hun­gen sind für die Wert­schöp­fung im Sin­ne Ih­rer Kun­den am wich­tigs­ten?“ Heut­zu­ta­ge er­öff­nen sich die meis­ten Chan­cen zur In­no­va­tions- und Ge­schäfts­ent­wick­lung an den Schnitt­stel­len zwi­schen Funk­tio­nen, Bü­ros oder Or­ga­ni­sa­tio­nen. Kurz ge­sagt: Die in­te­grier­ten Lö­sun­gen, die sich die meis­ten Kun­den wün­schen – und mit de­ren Ent­wick­lung die Un­ter­neh­men zu kämp­fen ha­ben –, er­for­dern eine ho­ri­zon­ta­le Zu­sam­men­ar­beit.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2020.