Mitarbeiter

Wenn die Angst der Arbeit schadet

Was tun, wenn Mitarbeiter ihre Ängste nicht mehr in den Griff bekommen? Die Psychologin Ellen Hendriksen weiß, welche Warnzeichen es gibt und wie Vorgesetzte empathisch reagieren.

Wor­an kann ich er­ken­nen, dass Angst aus dem Ru­der läuft?

Hen­drik­sen Angst ge­rät au­ßer Kon­trol­le und läuft gleich­sam Amok, so­bald sie die Schwel­le von Dis­t­ress oder Ein­schrän­kung über­schrit­ten hat. Un­ter Dis­t­ress ver­ste­hen wir eine hoch­gra­dig ne­ga­ti­ve Form von Stress, bei der die üb­li­chen Be­wäl­ti­gungs­stra­te­gi­en nicht mehr funk­tio­nie­ren. Mög­li­cher­wei­se konn­ten Sie Ihre Ängs­te bis­lang mit Yo­ga­übun­gen, Ih­rem Sinn für Hu­mor oder ei­ner gu­ten Por­ti­on Zu­ver­sicht be­wäl­ti­gen. Aber jetzt lässt sich die Angst durch nichts mehr im Zaum hal­ten. Ein­schrän­kung wie­der­um be­deu­tet, dass die Angst auf alle Le­bens­be­rei­che über­greift und Sie mas­siv be­ein­träch­tigt. Viel­leicht kön­nen Sie sich nicht mehr kon­zen­trie­ren und ge­ra­ten da­durch mit Ih­rer Ar­beit in Rück­stand. Oder Sie kön­nen nicht mehr schla­fen oder sind der­art durch den Wind, dass Sie sich nicht mehr wirk­lich auf Ihre Kin­der oder Ih­ren Part­ner be­zie­hungs­wei­se Ihre Part­ne­rin ein­las­sen kön­nen.


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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2020.