Akademie

Daniel Boulud

Fünf Minuten mit Der französische Sternekoch Daniel Boulud ist Chef des Gastronomieunternehmens Dinex Group, mit dem er diverse Restaurants, Bars, Cafés und Delikatessläden betreibt, hauptsächlich in Nordamerika. Er stammt aus einer Bauernfamilie nahe Lyon und wanderte später nach New York aus.

War­um ha­ben Sie be­schlos­sen, das el­ter­li­che Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men zu ver­las­sen?

Bou­lud Ich hat­te viel Freu­de, dort zu ar­bei­ten und mit mei­ner Groß­mut­ter zu ko­chen. Wir hat­ten Zie­gen, Kühe, En­ten, Hüh­ner, Ka­nin­chen, Gän­se und alle mög­li­chen Ge­mü­se­sor­ten. Was auf den Tisch kam, war zu 95 Pro­zent von uns selbst an­ge­baut, ge­züch­tet oder her­ge­stellt. Ich habe mich auch mit mei­nem Va­ter auf den Bau­ern­markt ge­stellt und dort wun­der­ba­re Men­schen ge­trof­fen, dar­un­ter Kö­che, die an sei­nem Stand ge­kauft ha­ben. Ich moch­te die­se Kon­tak­te. Als äl­tes­ter Sohn wur­de von mir er­war­tet, dass ich den Hof über­neh­me, aber das ist ein ein­sa­mes Le­ben. Also be­schloss ich zu ko­chen, und Freun­de der Fa­mi­lie hal­fen mir, mein ers­tes Re­stau­rant zu fin­den.

Von wel­chen Kö­chen ha­ben Sie als Be­rufs­an­fän­ger am meis­ten ge­lernt?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2020.