Strategie

„Mitarbeiter an Bord halten“

Wie saniert man in einer Krise, für die es keine Vorbilder gibt? Ein Gespräch mit dem Strategieprofessor Achim Schmitt über den Balanceakt, kurzfristig Kosten zu senken, zugleich in Wachstumsfelder zu investieren und sich für ein ruckartiges Anspringen der Nachfrage vorzubereiten.

Herr Schmitt, was sind der­zeit die drän­gends­ten Pro­ble­me in Un­ter­neh­men?

Schmitt Es sind drei Fra­gen. Ers­tens die Fi­nan­zie­rung: Wie si­che­re ich bei ei­nem Um­satz­aus­fall von heu­te auf mor­gen Li­qui­di­tät? Zwei­tens: Wie mo­ti­vie­re ich das Per­so­nal und or­ga­ni­sie­re die Ar­beit im Ho­me­of­fice? Da­bei geht es nicht nur um die Ein­rich­tung ei­nes VPN-Zu­gangs. Oft spie­len auch Da­ten­si­cher­heit und so­zia­le Fra­gen eine Rol­le. Drit­tens: Wann ist die Kri­se vor­bei, für wel­chen Zeit­raum muss ich pla­nen? Das be­trifft vor al­lem die Kri­sen­ver­lie­rer wie die Rei­se- und Tou­ris­tik­bran­che. Es gibt aber auch Kri­sen­ge­win­ner, die nach neu­en Mit­ar­bei­tern su­chen.

Wer sind die Ge­win­ner?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2020.