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Du armer Saugroboter!

Verteidigen Sie Ihre Forschung Die Studie: Tobias Schlager von der Wirtschaftsfakultät HEC an der Universität Lausanne hat mit Kollegen untersucht, wie wir auf Geräte reagieren, die uns lästige Hausarbeit abnehmen. Ergebnis: Sie machen uns glücklicher. Doch der positive Effekt lässt spürbar nach, wenn die Maschinen den Menschen zu ähnlich werden.


Die These: Roboter müssen aussehen wie Roboter.

Pro­fes­sor Schla­ger, war­um hebt es die Stim­mung, wenn der Staub­sau­ger vor sich hin saugt?

Schla­ger Es ist eine weit­ver­brei­te­te Mei­nung, dass Tech­nik das Le­ben leich­ter macht. Neu an un­se­rem An­satz ist, dass wir glau­ben, dass uns vor al­lem die da­durch ge­won­ne­ne Zeit glück­li­cher macht. Im­mer mehr Men­schen er­le­ben Stress und füh­len sich wie im Hams­ter­rad. In die­ser Welt hat Zeit stark an Be­deu­tung ge­won­nen. Die Zeit­er­spar­nis ei­nes au­to­ma­ti­schen Staub­sau­gers mag klein sein, viel­leicht eine Vier­tel­stun­de am Tag, aber die Wir­kung auf uns ist groß.

Al­ler­dings nur, wenn die Ma­schi­ne kei­ne mensch­li­chen Züge und auch kei­nen mensch­li­chen Na­men trägt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2021.