Schwerpunkt Ziele

Wie Sie Ihr Gehirn überlisten

Wenn-dann-Pläne Trotz guter Absichten verfehlen die meisten von uns regelmäßig Abgabetermine und Zielvorgaben. Prioritäten verschieben sich oder etwas kommt dazwischen. Wenn-dann-Pläne helfen, Vorsätze einzuhalten.

Von Heidi Grant

Wenn Teams und Or­ga­ni­sa­tio­nen, aber auch Sie selbst Zie­le er­rei­chen wol­len, ge­nügt es nicht, ein­fach nur fest­zu­le­gen, was zu tun ist. Sie müs­sen ganz ex­pli­zit be­schrei­ben, wie Sie sich die Um­set­zung vor­stel­len.

Ge­hen Sie bei Teams zu­dem nicht da­von aus, dass alle Be­tei­lig­ten wis­sen, wie sie von ei­nem Vor­ha­ben zu ei­nem Er­geb­nis ge­lan­gen. Mit ei­ner Me­tho­de, die Mo­ti­va­ti­ons­for­scher als Wenn-dann-Pla­nung be­zeich­nen, kön­nen Sie er­heb­lich ver­bes­sern, wie Sie Zie­le for­mu­lie­ren und da­durch wirk­lich er­rei­chen. Der­ar­ti­ge Plä­ne funk­tio­nie­ren, weil Even­tua­li­tä­ten fes­ter Be­stand­teil un­se­rer neu­ro­na­len Struk­tur sind. Der Mensch ist sehr gut dar­in, In­for­ma­tio­nen als Wenn-dann-Be­zie­hun­gen zu ver­ar­bei­ten. Wir las­sen uns in un­se­rem Ver­hal­ten re­gel­mä­ßig von sol­chen Ver­knüp­fun­gen lei­ten. Häu­fig ist uns das nicht ein­mal be­wusst.

Wenn wir ex­akt fest­le­gen, wann, wo und wie wir un­se­re Zie­le er­rei­chen wol­len, schaf­fen wir in un­se­rem Ge­hirn eine Ver­bin­dung zwi­schen ei­ner be­stimm­ten Si­tua­ti­on oder ei­nem Reiz und ei­nem er­wünsch­ten Ver­hal­ten: „Falls oder wenn x ein­tritt, dann ma­che ich y“. Die­ses Mus­ter ist her­vor­ra­gend da­für ge­eig­net, eine kon­kre­te Hand­lung aus­zu­lö­sen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2021.