Akademie

Erik Holt­kamp ist in gu­ter Ge­sell­schaft. Mit sei­nen Über­le­gun­gen, Do­cu­Sort mit­hil­fe ei­nes in­no­va­ti­ven di­gi­ta­len Pro­dukts neu auf­zu­stel­len, geht er ei­nen ähn­li­chen Weg wie vie­le an­de­re Un­ter­neh­men, die sich di­gi­tal ent­wi­ckeln wol­len. Sie fra­gen sich: Wel­che Trends sind für mich wich­tig? Wo­hin ent­wi­ckelt sich mein Kern­ge­schäft? Wie kann ich mei­nen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern eine Per­spek­ti­ve bie­ten? Egal ob ein Be­trieb mit 500 An­ge­stell­ten oder ein in­ter­na­tio­na­ler Soft­ware­kon­zern – die Er­fah­run­gen mit die­ser Tria­de an Fra­gen sind ähn­lich. Mein Rat­schlag an Holt­kamp lau­tet da­her: Das eine tun, und das an­de­re nicht las­sen.

Holt­kamp hat die Zei­chen der Zeit er­kannt und weiß, dass in sei­ner Bran­che enor­mer Ver­än­de­rungs­druck herrscht. Soft­ware­lö­sun­gen wer­den ver­stärkt über die Cloud an­ge­bo­ten, die Soft­ware­in­dus­trie ver­än­dert sich grund­le­gend. Sei­ne Idee, ge­mein­sam mit den Kun­den Soft­ware zu ent­wi­ckeln, die pass­ge­nau­er ist und sich an Pro­dukt­zy­klen aus­rich­tet, liegt im Trend. Sei­ne Her­aus­for­de­rung ist also nicht, die­ses Po­ten­zi­al für sein Ge­schäft zu er­ken­nen. Viel­mehr muss er sich die Fra­ge stel­len: Wie neh­me ich mein Um­feld mit? Das ist sein zen­tra­les The­ma.

Wenn man sich die Ge­schich­ten ver­gan­ge­ner Di­gi­ta­li­sie­rungs­pro­zes­se an­schaut, las­sen sich dar­aus gute Leh­ren zie­hen – vor al­lem aus den miss­lun­ge­nen. Denn ei­nes miss­ach­ten vie­le Un­ter­neh­men: Sie neh­men ihre Mit­ar­bei­ter nicht mit auf die Rei­se. Da­bei ist der kul­tu­rel­le Wan­del das ent­schei­den­de Ele­ment, das über Er­folg und Miss­er­folg ent­schei­det. Es gilt ganz­heit­lich zu agie­ren und das Po­ten­zi­al von Ge­schäfts­mo­del­len mit Ver­stand, Ge­fühl und Au­gen­maß ein­zu­schät­zen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2021.