Akademie

Thomas Sattelberger

Fünf Minuten mit Er galt als lautstärkster Personalchef der Republik. Über Jahrzehnte kämpfte er bei Konzernen wie der Telekom, Lufthansa und Conti für mehr Diversität. Heute ist der 71-Jährige Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Innovation, Forschung und Bildung.

Herr Sat­tel­ber­ger, be­vor Sie 2017 in den Bun­des­tag ge­wählt wur­den, ge­hör­ten Sie zum Vor­stand von drei Dax-Kon­zer­nen. Was war beim Wech­sel aus der Chef­eta­ge ins Par­la­ment für Sie der größ­te Un­ter­schied?

Sat­tel­ber­ger Ich hat­te kei­ne Macht mehr. Als No­vi­ze war ich der Lehr­ling der Frak­ti­on, muss­te und woll­te mög­lichst rasch mei­nen Ge­sel­len­brief ab­sol­vie­ren. In­zwi­schen be­rei­te ich mei­ne Meis­ter­prü­fung vor. Ge­ne­rell un­ter­schei­det sich das po­li­ti­sche Ar­bei­ten stark vom Füh­ren in der Wirt­schaft. Letz­te­res ist idea­ler­wei­se lö­sungs­ori­en­tiert, im Par­la­ment geht es je­doch frak­ti­ons­über­grei­fend zu­nächst lei­der oft um eine De­mon­ta­ge des po­li­ti­schen Geg­ners. Erst da­nach um die Sa­che, die Wün­sche der Wäh­ler, um Pro­blem­lö­sun­gen.

Wie ha­ben Sie sich ein­ge­glie­dert in die Frak­ti­ons­dis­zi­plin und ge­lernt, mit dem an­de­ren Stil um­zu­ge­hen?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2021.