Strategien

„Die BWL wird unterschätzt“

Managementausbildung Burkhard Schwenker, der ehemalige Chef von Roland Berger, hält die BWL für das Karrieresprungbrett Nummer eins. Er fordert allerdings Reformen in der Ausbildung.

Herr Schwen­ker, Ihr neu­es Buch heißt „Er­folgs­fak­tor Be­triebs­wirt­schafts­leh­re“. Doch wenn Top­ma­na­ge­rin­nen und Top­ma­na­ger ge­fragt wer­den, wel­che Aus­bil­dung wich­tig ist, wird ei­gent­lich nie die BWL ge­nannt.

Schwen­ker Un­ser Buch kommt zur rich­ti­gen Zeit. Die Be­deu­tung der BWL wird un­ter­schätzt. Die Mehr­zahl der Top­füh­rungs­kräf­te hat BWL stu­diert. Wir brau­chen die BWL, wenn wir Wachs­tum und Nach­hal­tig­keit ver­ein­ba­ren, ei­nen Aus­gleich zwi­schen Sta­ke­hol­der- und Share­hol­der-In­ter­es­sen fin­den, ver­nünf­tig pla­nen und Stra­te­gi­en ver­fol­gen wol­len. BWL ist die Grund­la­ge der Wirt­schaft, und da­mit geht sie uns alle an.

Ab­sol­ven­ten von IT-Stu­di­en­gän­gen er­hal­ten viel hö­he­re Ein­stiegs­ge­häl­ter als BW­Ler. Spricht das nicht eine kla­re Spra­che über den Wert der Aus­bil­dung?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2021.