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Koch und Kelle

Bilfinger Berger Diskrete Gespräche, klare Vorgaben - wie sich Politikstar Roland Koch auf sein zweiten Leben als Bauleiter vorbereitet.

Im Frank­fur­ter Opern­turm ha­ben die Ban­ker der UBS schon mal ei­nen Blick auf die neue Spit­zen­kraft der deut­schen Wirt­schaft wer­fen kön­nen. Seit Ja­nu­ar geht Ro­land Koch (52), der hes­si­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent a. D., hier mehr­mals pro Wo­che ein und aus. Nur we­ni­ge Zim­mer ent­fernt von Deutsch­land-Statt­hal­ter Axel Hör­ger (43) hat er ein Büro be­zo­gen. Als Auf­sichts­rats­chef be­müht er sich, das Ge­schäft der deut­schen UBS-Toch­ter zu „le­ver­a­gen“, also die eine oder an­de­re Tür zu öff­nen.

Die Ar­beit ist Koch ver­traut. Frü­her hat der Po­li­ti­ker den Kon­takt zur Frank­fur­ter Ban­ken­sze­ne ge­pflegt, jetzt agiert er eben in die an­de­re Rich­tung.

Al­ler­dings hat Koch noch Grö­ße­res vor. Ab dem 1. März ver­legt er sei­nen be­ruf­li­chen Haupt­sitz nach Mann­heim, zur Bau­ge­sell­schaft Bil­fin­ger Ber­ger. Das Frank­fur­ter Büro wird er dann nicht län­ger be­an­spru­chen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2011.