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Umsteiger Neuer Finanzvorstand für Grohe

Mar­co Pa­ni­chi

Kaum ein­ein­halb Jah­re ist es her, dass Mar­co Pa­ni­chi (44) beim Spe­zi­al­che­mi­ka­li­en­her­stel­ler Co­gnis den Pos­ten des Fi­nanz­vor­stands über­nom­men hat. Jetzt ist er wie­der auf dem Sprung. Pa­ni­chi soll den CFO-Job beim Ba­dar­ma­tu­ren­her­stel­ler Gro­he über­neh­men, heißt es aus der Bran­che. Der Grund für die Be­stel­lung Pa­ni­chis ist ein tra­gi­scher: Sein Vor­gän­ger Thors­ten Knopp war Ende ver­gan­ge­nen Jah­res nach lan­ger Krank­heit ver­stor­ben.

Viel Zeit zum Ein­ar­bei­ten dürf­te dem Neu­ling nicht blei­ben. Denn die Gro­he-Be­sit­zer, die Fi­nanz­in­ves­to­ren TPG und Credit Su­is­se Pri­va­te Equi­ty, wol­len sich laut Ban­ken­krei­sen mög­li­cher­wei­se noch in die­sem Jahr von ih­rer Be­tei­li­gung tren­nen. Im Ge­spräch ist ein Bör­sen­gang, aber auch ein Ver­kauf wird nicht aus­ge­schlos­sen.

Gro­he ist zwar ope­ra­tiv gut un­ter­wegs und im ver­gan­ge­nen Jahr deut­lich ge­wach­sen, lei­det aber wie vie­le Un­ter­neh­men in der Hand von Fi­nanz­in­ves­to­ren nach wie vor un­ter ho­hen Schul­den. Auf mehr als 1,1 Mil­li­ar­den Euro be­lau­fen sich die Ver­bind­lich­kei­ten - bei etwa ei­ner Mil­li­ar­de Um­satz. An Schul­den­til­gung in grö­ße­rem Stil war des­halb in der Ver­gan­gen­heit trotz stei­gen­der Um­sät­ze nicht zu den­ken.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2011.