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Auf der Schlachtbank

BHF Bank Jetzt droht dem Geldhaus der Kahlschlag. Denn Erwerber LGT will nur einen Teil des Instituts übernehmen.

600: von rund 1500 BHF-Mit­ar­bei­tern sol­len nach dem Wil­len des po­ten­zi­el­len Käu­fers LGT noch an Bord sein, wenn die Bank den Be­sit­zer wech­selt.

Wer ei­nen gu­ten Preis er­zie­len will, das weiß je­der Händ­ler, muss die Nach­fra­ge schü­ren. Je mehr In­ter­es­sen­ten sich um eine Ware drän­geln, des­to hö­her wird der Ver­kaufs­er­lös. Im Vor­stand der Deut­schen Bank scheint sich die­se Re­gel nicht her­um­ge­spro­chen zu ha­ben. An­ders ist kaum zu er­klä­ren, dass sich das Geld­haus schon vor Mo­na­ten dar­auf ein­ließ, über den Ver­kauf der Toch­ter BHF Bank nur mit ei­nem ein­zi­gen Bie­ter zu ver­han­deln: der LGT Bank in Liech­ten­stein.

Das Ver­hand­lungs­team der Deut­schen Bank un­ter der Lei­tung von Fi­nanz­chef Ste­fan Krau­se (48) schien sich sei­ner Sa­che in­des si­cher: „We­sent­li­che Eck­punk­te“ des Ver­kaufs sei­en ge­klärt, lie­ßen die Deutsch­ban­ker Ende ver­gan­ge­nen Jah­res wis­sen. Be­reits An­fang 2011 wer­de der Kauf­ver­trag un­ter­zeich­net.

Eine wohl et­was vor­ei­li­ge Pro­gno­se. Die Ver­hand­lun­gen, sa­gen Be­tei­lig­te, könn­ten sich durch­aus noch bis ins zwei­te Quar­tal hin­zie­hen. Die Tei­lung der Bank er­wei­se sich in der Pra­xis als kom­pli­ziert.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2011.