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Alles Müller

Porsche Der neue Chef des Sportwagenbauers setzt mit seiner Strategie 2018 ehrgeizige Ziele.

Soll­te je­mand das meist­ver­spot­te­te Au­to­werk Deutsch­lands kü­ren, Leip­zig hät­te wohl bes­te Aus­sich­ten. Der da­ma­li­ge Por­sche-Chef Wen­de­lin Wie­de­king (58) hat­te dort eine Fa­brik bau­en las­sen. Gern ließ sich der Kraft­mensch als Wohl­tä­ter der neu­en Bun­des­län­der fei­ern ("kei­ne Sub­ven­tio­nen"). Tat­säch­lich je­doch kom­men Ka­ros­se­ri­en und Fahr­wer­ke fer­tig aus VW-Wer­ken, in Leip­zig wird nur noch al­les zu­sam­men­ge­schraubt, mit ein paar letz­ten Ein­zel­tei­len ver­se­hen, po­liert und kon­trol­liert. Seit De­zem­ber 2002 wer­den von hier aus der Ge­län­de­wa­gen Ca­yenne und in­zwi­schen auch der vier­tü­ri­ge Sport­wa­gen Pan­ame­ra über den Glo­bus ver­teilt.

Nun steht Mat­thi­as Mül­ler (57) an der Por­sche-Spit­ze. Der Mann hat von den Kon­zern­gran­den Fer­di­nand Piëch (73) und Mar­tin Win­ter­korn (63) ge­lernt, sei­ner Mann­schaft gro­ße Zie­le zu set­zen. Das gilt nicht nur für den Ab­satz, den er bis 2018 auf mehr als 200 000 Fahr­zeu­ge ver­dop­peln will (sie­he Gra­fik links).

Auch für Leip­zig habe sich Mül­ler Mu­ti­ges vor­ge­nom­men, heißt es im Kon­zern. Er will das Werk zu ei­ner voll­wer­ti­gen Au­to­fa­brik samt La­ckier­an­la­ge und Press­werk aus­bau­en, dort künf­tig den Ca­jun pro­du­zie­ren, ei­nen klei­ne­ren Bru­der des Ge­län­de­wa­gens Ca­yenne. Eine hohe drei­stel­li­ge Mil­lio­nen­sum­me wer­de Mül­ler dazu in Fa­brik und Mo­dell in­ves­tie­ren, heißt es in Kon­zern­krei­sen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2011.