Unternehmen

Die Murks-Brothers

Internet StudiVZ, Facebook, Groupon - kaum ein wichtiger Deal, bei dem die Samwer-Brüder nicht mitverdienen. Doch zurück bleiben nicht selten düpierte Geschäftspartner und lädierte Unternehmen.

Drei ganz har­te Jungs: Marc, Oli­ver und Alex­an­der Sam­wer (von links)

Der jun­ge Mann in der brau­nen Dau­nen­ja­cke und der Jeans mit mo­di­schem Riss über dem Knie fällt nie­man­dem auf. Selbst sein leuch­tend ro­ter Guc­ci-Gür­tel bie­tet hier, in der Bar des Mün­che­ner Lu­xus­ho­tels „The Charles“, kei­nen un­ge­wohn­ten An­blick.

Oli­ver Sam­wer (38) ist das ganz recht so. Vor ei­ni­gen Jah­ren hat er zu­sam­men mit sei­nen Brü­dern Marc (40) und Alex­an­der (36) be­schlos­sen: „Die Un­ter­neh­men selbst sol­len im Vor­der­grund ste­hen, nicht ein­zel­ne Per­so­nen.“

Da­bei könn­ten die drei Brü­der zu Recht Pro­mi­nen­ten­sta­tus be­an­spru­chen. In we­nig mehr als ei­ner De­ka­de ist das Trio zu den Pa­ten des deut­schen In­ter­nets her­an­ge­wach­sen. Kaum eine er­folg­rei­che Un­ter­neh­mens­grün­dung im Netz, bei der sie nicht in­ves­tiert sind. Kaum ein neu­er In­ter­net­t­rend, aus dem die Sam­wers nicht ruck, zuck ei­nen deut­schen Fir­men­klon ab­lei­ten. Kaum ein Be­tei­li­gungs­ver­kauf, bei dem die Sam­wers nicht kräf­tig Kas­se ma­chen. Und kaum ein In­ves­tor, der nicht auf die Ex­per­ti­se der Sam­wers ver­traut, wenn es um Be­tei­li­gun­gen im On­line-Ge­schäft geht.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2011.