Unternehmen

Kaum Konkurrenz für die Samwers

Die deutsche Wagniskapitalszene ist unterentwickelt

Man­geln­der Mut: Grün­der-fi­nan­zie­run­gen sind in Deutsch­land un­ter In­ves­to­ren in etwa so be­liebt wie Bau­spar­ver­trä­ge bei ame­ri­ka­ni­schen Häus­le­bau­ern. Ge­ra­de mal 0,27 Pro­mil­le der Wirt­schafts­leis­tung flie­ßen hier­zu­lan­de in Start-ups. Mit die­ser Quo­te ran­giert Deutsch­land un­ter dem eu­ro­päi­schen Durch­schnitt; vom ri­si­ko(ka­pi­tal)-freu­di­gen US-Ame­ri­ka tren­nen Deutsch­land Wel­ten.

We­ni­ge Fi­nan­ziers: Es gibt kaum mehr als 30 Fonds, die Geld für deut­sche Un­ter­neh­mens­grün­der ein­sam­meln. Sechs die­ser Fi­nan­ziers ver­wal­ten ein Vo­lu­men von je mehr als 100 Mil­lio­nen Euro. Dar­un­ter: Ear­ly­bird, Has­so Platt­ner Ven­tures, Tar­get Part­ners und Wel­ling­ton Part­ners. Die Ein­la­gen stam­men von Pri­vat­in­ves­to­ren, Pen­si­ons­fonds, aber mit­un­ter auch von Ban­ken.

Her­an­tas­ten­de Kon­zer­ne: Un­ter­neh­men wie BASF, Te­le­kom oder Sie­mens ha­ben ei­ge­ne Ven­ture-Töch­ter, die in Spe­zi­al­tech­no­lo­gi­en in­ves­tie­ren. Im On­line-Be­reich ge­hört ne­ben di­ver­sen Ver­la­gen der Ver­sand­haus­un­ter­neh­mer Mi­cha­el Otto zu den ak­tivs­ten In­ves­to­ren. Er legt sein Geld über die Fonds­ge­sell­schaft eVen­ture an.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2011.