Unternehmen

Angst & Schrecken

Debevoise & Plimpton Erst Siemens, dann Ferrostaal: Die Ermittlungen einer US-Kanzlei erschüttern deutsche Konzerne. Ein Blick in eine Firma, die gefürchtet ist wie keine zweite - aber abonniert auf die lukrativsten Mandate.

Die Star-Er­mitt­le­rin: Mary Jo Whi­te mehrt das Re­nom­mee von De­be­voi­se

Wenn Bru­ce Yan­nett (53) ein­mal von sei­nem Schreib­tisch auf­schaut und et­was an­de­res ge­nie­ßen will als die Aus­sicht aus dem 30. Stock auf die gan­ze Pracht Man­hat­tans, dann hat er zwei Mög­lich­kei­ten. Er kann sich Fo­tos an­schau­en von sei-nen Zwil­lin­gen, der er­wach­se­nen Toch­ter, der Ehe­frau und ei­nem gro­ßen, freund­lich schau­en­den Hund.

Oder er kann sich ver­si­chern, dass er be­ruf­lich ein ver­dammt er­folg­rei­cher Kerl ist. Für die­sen Fall lenkt er sei­nen Blick auf ei­nen Brief von Sie­mens, ge­rahmt und hin­ter Glas und un­ter­schrie­ben von drei Män­nern: Der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de Ger­hard Crom­me (67), des­sen Vor­stands­chef Pe­ter Lö­scher (53) und Chef­syn­di­kus Pe­ter Solms­sen (56) be­dan­ken sich für zwei Jah­re au­ßer­ge­wöhn­li­chen und er­folg­rei­chen Ein­satz.

Yan­nett ist Part­ner der New Yor­ker Kanz­lei De­be­voi­se & Plimp­ton. Vor al­lem aber ist er ein Mann, der Angst und Schre­cken ver­brei­tet - nicht zu­letzt in der deut­schen Wirt­schaft.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2011.