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Abenteuer Urlaub

Touristik Sie wollten den Markt aufrollen: die Reisegiganten Tui und Thomas Cook. Doch statt Vormacht erleben sie Hyperkonkurrenz. Haben die Urlaubsriesen noch eine Zukunft?

Im Dschun­gel­kampf: Tho­mas-Cook-Chef Fon­ten­la-No­voa (l.) und Tui-Boss Fren­zel

Der eine, Man­ny Fon­ten­la-No­voa (56), blickt von sei­nem Stadt­bü­ro auf schöns­tes Lon­don: un­ten glit­zert die Them­se, drü­ben grüßt Big Ben, zur Lin­ken die City und der Tower. Der an­de­re, Ge­rald Kas­s­ner (47), er­späht von sei­ner Zen­tra­le bes­ten­falls den Duis­bur­ger In­nen­ha­fen - wenn er sich aufs Dach stellt. Und doch scheint es, als ge­nie­ße Kas­s­ner die­ser Tage die bes­se­re Aus­sicht.

Fon­ten­la-No­voa, der spa­nisch­stäm­mi­ge Chef des Rei­se­kon­zerns Tho­mas Cook, darf sich quar­tals­wei­se von den Ana­lys­ten gril­len las­sen. Ob mit Pau­schal­rei­sen über­haupt noch Geld zu ver­die­nen sei, fra­gen sie; war­um denn Ex­pe­dia, das In­ter­ne­t­rei­se­bü­ro, ohne ei­ge­ne Flug­zeu­ge aus­kom­me, Tho­mas Cook aber eine gan­ze Flot­te un­ter­hal­te?

Ge­rald Kas­s­ner, Chef des auf­stre­ben­den Mit­tel­ständ­lers Schau­ins­land-Rei­sen, kennt als Pri­vat­un­ter­neh­mer kei-nen Bör­sen­stress. Und kann un­be­hel­ligt das Lob der Fach­pres­se aus­kos­ten. Er und sein Team sei­en das „Mainz 05 der Tou­ris­tik“ heißt es da - ein Top­ver­ein aus dem Nichts.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2011.