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España ojé

Euro-Krise Das Schicksal der Währungsunion entscheidet sich in Madrid. Die Regierung dort muss gleichzeitig den Haushalt sanieren und die Wirtschaft ankurbeln. Wird sie diesen brutalen Kraftakt schaffen?

Auf in den Kampf: Fi­nanz­mi­nis­te­rin Sal­ga­do und Mi­nis­ter­prä­si­dent Za­pa­te­ro

Es sind wohl die här­tes­ten Jobs, die die eu­ro­päi­sche Po­li­tik der­zeit zu ver­ge­ben hat. Der spa­ni­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent José Luis Ro­drí­guez Za­pa­te­ro (50) und sei­ne Wirt­schafts- und Fi­nanz­mi­nis­te­rin Ele­na Sal­ga­do (61) müs­sen ihr Land vor dem Kon­kurs ret­ten - und ne­ben­bei auch noch den Euro.

So ei­len und jet­ten die bei­den von ei­nem Kri­sen­gip­fel zum an­de­ren, an­ti­ch­am­brie­ren auf Road­shows bei po­ten­zi­el­len In­ves­to­ren. Und zwi­schen­durch müs­sen sie im ei­ge­nen Land Ar­beit­ge­ber und Ge­werk­schaf­ten zu har­ten Kon­zes­sio­nen zwin­gen und das ver­un­si­cher­te Volk be­ru­hi­gen.

Eu­ro­pa schaut sor­gen­voll auf die ibe­ri­sche Halb­in­sel. Die Do­mi­no­theo­re­ti­ker an den Fi­nanz­märk­ten un­ken schon seit Wo­chen: Nach Grie­chen­land und Ir­land wer­den bald Por­tu­gal und Spa­ni­en fal­len. Und in Spa­ni­en, so sieht es aus, ent­schei­det sich die Schlacht um den Euro.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2011.