Bücher

Zum Wegschmeißen

Konsumkritik Ein Ökoaktivist deckt die Verschwendung von Lebensmitteln durch Industrie und Handel auf.

Tris­tram Stuart: „Für die Ton­ne“; Ar­te­mis & Wink­ler, 382 Sei­ten, 19,95 Euro.

ER­KENNT­NIS­WERT: Es ist der täg­li­che Le­bens­mit­tel­skan­dal, jen­seits von Di­oxin-Ei­ern oder wahn­sin­ni­gen Rin­dern: die Nah­rungs­mit­tel­ver­schwen­dung der In­dus­trie­na­tio­nen. „Für die Ton­ne“ zielt vor al­lem auf die zy­ni­schen Prak­ti­ken der Le­bens­mit­tel­in­dus­trie und des Han­dels. So er­zeu­gen bei­spiels­wei­se die Pro­du­zen­ten von Con­ve­ni­ence-Pro­duk­ten, von Sand­wich bis La­sa­gne, ton­nen­wei­se Über­schuss: Da die Be­stel­lun­gen der Su­per­märk­te bis zu 24 Stun­den vor Lie­fe­rung kor­ri­giert wer­den, muss im­mer ge­nü­gend auf La­ger sein. Weg­wer­fen ist bil­li­ger, als den Auf­trag zu ver­lie­ren. Stuarts Fa­zit: Durch be­wuss­te­res Wirt­schaf­ten könn­ten alle Hun­gern­den der Welt er­nährt wer­den, ohne dass wir auf et­was ver­zich­ten müss­ten.

STIL: Der Au­tor ver­bin­det ei­ge­ne Re­cher­chen mit den un­ter­schied­lichs­ten Stu­di­en. Da­bei ist sein Ton auf­klä­rend, ohne plump zu mo­ra­li­sie­ren.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2011.