Unternehmen

„Wir sind kein High-Performer“

Interview Eon-Chef Johannes Teyssen über die finanziellen Schäden der Energiewende, die neue Strategie und die Folgen für den Konzern.

Eon-Vor­stands­vor­sit­zen­der Jo­han­nes Teyssen

Herr Teyssen, kei­ne Bran­che ist in so kur­zer Zeit der­art ab­ge­stürzt wie die En­er­gie­kon­zer­ne im Zuge des Atom­aus­stiegs: von der Po­li­tik ge­schnit­ten, das her­kömm­li­che Ge­schäfts­mo­dell per­du, von der Bör­se be­straft und zum Über­nah­me­kan­di­da­ten ge­stem­pelt. Wann ha­ben Sie zu­letzt ge­dacht: Wäre ich doch da­mals in den ju­ris­ti­schen Staats­dienst und nicht in ein En­er­gie­un­ter­neh­men ein­ge­tre­ten?

TEYSSEN Der Ge­dan­ke ist mir noch nicht ge­kom­men, ob­wohl ich die­se Tä­tig­keit hoch­re­spek­ta­bel fin­de und vie­le Ju­ris­ten­freun­de habe. Na­tür­lich ist der Job an der Spit­ze ei­nes En­er­gie­kon­zerns in die­sen un­ge­wöhn­li­chen Zei­ten sehr an­stren­gend. Aber jede Her­aus­for­de­rung birgt auch neue Chan­cen.

Ein schwa­cher Trost.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2011.