Manager privat

Freude am Fliegen

Businessjets Der Zugang zum Firmenjet oder die NetJets-Kundenkarte gilt Managern als der ultimative Statusbeweis. Ein kurzer Blick in die Welt der einzig wahren First Class.

Jen­seits von First Class und Hon Cir­cle: Pas­sa­gier am Pri­vat­ter­mi­nal

Von der Kon­zern­zen­tra­le bis zum Ab­flug dau­ert es kaum län­ger als 40 Mi­nu­ten. Wenn Daim­ler-Chef Die­ter Zet­sche (58) um neun in Stutt­gart-Un­ter­türk­heim los­fährt, er­reicht er mit sei­nem Dienst­wa­gen um acht vor halb zehn die Zu­fahrt zum Roll­feld des Flug­ha­fens in Ech­ter­din­gen.

Ein kur­zer Gang durch die Si­cher­heits­schleu­se des Pri­vat­ter­mi­nals, zu­rück in die Li­mou­si­ne, und wei­ter geht es in Rich­tung Vor­feld. Kei­ne fünf Mi­nu­ten spä­ter steht Zet­sche vor der her­un­ter­ge­klapp­ten Gang­way ei­ner Gulfstream G 550: Zwei Flug­be­glei­te­rin­nen und drei Pi­lo­ten neh­men ihn in Emp­fang. Mit ein­ge­zo­ge­nem Kopf und schnel­len Schrit­ten eilt er an der lan­ge­zo­ge­nen Pan­try vor­bei in die Pas­sa­gier­ka­bi­ne.

Die Ähn­lich­kei­ten mit dem In­nen­raum ei­ner May­bach-Li­mou­si­ne sind nicht zu über­se­hen. Dunk­le, mit Wur­zel­holz­fur­nier ver­schal­te Wän­de, di­cke blaue Tep­pi­che; acht ex­tra­brei­te Sit­ze, mit fein ge­gerb­tem wei­ßem Rinds­le­der be­zo­gen. Die bei­den Bän­ke im hin­te­ren Teil las­sen sich bei Nacht­flü­gen mit we­ni­gen Hand­grif­fen zu voll­wer­ti­gen Bet­ten auf­mö­beln. Bis zum Start dau­ert es jetzt nur noch we­ni­ge Mi­nu­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2012.