Editorial

Der Geist von McKinsey

Das stärkste Business-Netzwerk erobert jetzt auch die Politik.

Up or out, Grow or go - es ist eine bru­ta­le Aus­le­se, die bei McK­in­sey die Mit­ar­bei­ter prägt. Kein Wun­der, dass es nur je­der fünf­te No­vi­ze beim Be­ra­tungs­pri­mus bis zum Di­rec­tor schafft, die obers­te Hier­ar­chie­ebe­ne. Der gro­ße Rest muss vor­her ge­hen oder geht frei­wil­lig. Aber fast alle blei­ben der Fir­ma ver­bun­den, weil die den Ab­gän­gern at­trak­ti­ve Stel­len ver­mit­telt und sie um­sorgt, als wä­ren sie noch Teil der ak­ti­ven Con­sul­ting-Fa­mi­lie. Mitt­ler­wei­le führt McK­in­sey 25 000 Ehe­ma­li­ge, und je­des Jahr kom­men mehr als 1000 hin­zu.

Das Be­son­de­re an dem Alum­ni-Ver­bund: Wohl kein an­de­rer welt­weit ist der­art ex­klu­siv und ver­fügt über ähn­lich viel Ein­fluss. 200 CEOs von Kon­zer­nen mit min­des­tens ei­ner Mil­li­ar­de Dol­lar Um­satz ge­hö­ren dazu, aber auch in der Spit­zen­po­li­tik mi­schen im­mer mehr Ex-McK­in­seys mit. Etwa in Ita­li­en mit dem Su­per­mi­nis­ter Cor­ra­do Pas­se­ra oder in Groß­bri­tan­ni­en mit Au­ßen­mi­nis­ter Wil­li­am Ha­gue. Die mm-Re­dak­teu­re Mi­cha­el Frei­tag und Diet­mar Stu­dent ha­ben sich auf die Rei­se durch das Alum­ni-Uni­ver­sum be­ge­ben und Er­staun­li­ches über das Netz­werk der Kult­fir­ma her­aus­ge­fun­den.

Un­se­re Ti­tel­ge­schich­te über McK­in­seys Welt le­sen Sie hier.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2012.