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Der Machtwechsel

Bosch Fehrenbach hört als Chef auf und beerbt Scholl als Vorsitzender der Aufsichtsgremien: Auftakt für eine Personalrotation.

„Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst.“ So herrsch­te Her­manns Scholls Dok­tor­va­ter sei­nen Schü­ler 1962 an, als der ihm sei­nen künf­ti­gen Ar­beit­ge­ber ver­riet: die Ro­bert Bosch GmbH.

Scholl (76), längst vom Neu­ling zum mäch­tigs­ten Mann auf­ge­stie­gen, er­öff­ne­te mit die­ser An­ek­do­te sei­ne Rede auf der 125-Jahr-Fei­er des schwä­bi­schen In­dus­trie­kon­zerns am 19. Mai 2011. Um an­schlie­ßend fast eine Stun­de über Er­folg und die ewi­ge Su­che nach tech­ni­schen In­no­va­tio­nen zu sin­nie­ren.

Der kan­ti­ge Schwa­be Scholl ist ein Bosch-Ur­ge­stein. Er hat die sa­gen­haf­te Wachs­tums­sto­ry des welt­größ­ten Au­to­mo­bil­zu­lie­fe­rers ent­schei­dend ge­prägt: 25 Jah­re als Mit­glied der Ge­schäfts­füh­rung, zehn Jah­re da­von als Vor­sit­zen­der des Gre­mi­ums; wei­te­re neun Jah­re an der Spit­ze des Auf­sichts­rats und der Ro­bert Bosch In­dus­trie­treu­hand KG, der mäch­tigs­ten Kon­trol­leurs­run­de der deut­schen Wirt­schaft (sie­he Kas­ten „Ganz oben auf der Ger­lin­ger Schil­ler­hö­he") .

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2012.