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Veto aus Berlin

EADS Fraternisiert der künftige Chef Tom Enders zu stark mit den Franzosen? Ein neuer Aufpasser soll ihn bändigen.

Auf­rech­ter Strei­ter: Bei Air­bus be­wies Tom End­ers - hier im Groß­mo­dell des neu­en Air­bus A350 - viel For­tü­ne. Als de­si­gnier­ter Chef von EADS eckt er bei der deut­schen Bun­des­re­gie­rung an.

An ei­nem man­gelt es Tho­mas „Tom“ End­ers (53) ge­wiss nicht: Schneid. Auf Flug­shows nutzt der Air­bus-Ma­na­ger und ehe­ma­li­ge Fall­schirm­jä­ger jede Ge­le­gen­heit, sich ein­mal wie­der selbst in die Tie­fe zu stür­zen.

Als künf­ti­ger Chef der Air­bus-Mut­ter EADS wird er sei­ne Un­er­schro­cken­heit drin­gend brau­chen. Denn noch be­vor End­ers das Amt an­ge­tre­ten hat, ist er in ei­nen hef­ti­gen Macht­kampf ver­wi­ckelt.

Maß­geb­li­che Tei­le der Bun­des­re­gie­rung hal­ten End­ers vor, die deut­schen In­ter­es­sen bei EADS zu ge­fähr­den. Ein Brand­brief von Pe­ter Hint­ze (61, CDU), dem Re­gie­rungs­ko­or­di­na­tor für Luft- und Raum­fahrt, der An­fang März für Schlag­zei­len sorg­te, ist da­bei erst der Auf­takt. Die End­ers-Geg­ner pla­nen, den Ma­na­ger streng zu kon­trol­lie­ren und zu ei­ner Um­kehr zu zwin­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2012.