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Feuer(stein) in der Hütte

Praktiker Vorstand und Aufsichtsrat machen so ziemlich alles falsch - und fordern damit die Opposition heraus.

Dar­f's ein biss­chen we­ni­ger sein? Kos­ten- und Kurs-Cut­ter Fox

For­ma­le Feh­ler kann man Kers­ten von Schenck (60) nicht vor­hal­ten. Der über­aus vor­sich­ti­ge An­walt aus der Kanz­lei Clif­ford Chan­ce tut als Auf­sichts­rats­chef der Bau­markt­ket­te Prak­ti­ker sei­ne Pflicht, nach bes­tem Kön­nen je­den­falls.

Seit gut sechs Jah­ren ist Schenck bei Prak­ti­ker im Amt. In die­sem Zeit­raum nahm die Fir­ma ei­nen ra­san­ten Nie­der­gang. Stän­di­ges Hin und Her bei der Sor­ti­ments­ge­stal­tung und beim Ser­vice­um­fang, ver­bun­den mit ei­ner selbst­mör­de­ri­schen Ra­batt­po­li­tik ("20 Pro­zent auf al­les") ha­ben die Mar­ke rui­niert und die Fir­ma tief in die ro­ten Zah­len ge­führt.

Schenck be­glei­te­te den Vor­stand eng und stand re­gel­mä­ßig in stu­pen­der Rat­lo­sig­keit vor den Re­sul­ta­ten. Von der Bran­che hat er kaum mehr Ah­nung, als die Män­ner, die im Bau­markt an der Säge ste­hen, über Ju­ris­te­rei wis­sen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2012.