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Schutzaktion

Hochtief Spanier lassen Vorstands-Mails checken.

ACS-Chef Flo­ren­ti­no Pé­rez

Wenn pein­li­che In­ter­na aus Kon­zer­nen nach au­ßen drin­gen, bleibt die Su­che nach den Ver­rä­tern in den ei­ge­nen Rei­hen sel­ten aus. Die Mit­ar­bei­ter­aus­spä­hung ist zu ei­ner be­lieb­ten Fir­men­übung avan­ciert. Un­ver­ges­sen ist der - zu­ge­ge­ben be­son­ders kras­se - Fall Deut­sche Te­le­kom. Das Bon­ner Un­ter­neh­men ließ sys­te­ma­tisch und über Mo­na­te Mo­bil­te­le­fo­na­te von Auf­sichts­rä­ten und Jour­na­lis­ten re­gis­trie­ren und scher­te sich da­bei nicht um das Fern­mel­de­ge­heim­nis.

Jetzt reiht sich der Bau­spe­zia­list Hoch­tief in die un­rühm­li­che Tra­di­ti­on ein. Die Spiel­art ist zwar die­ses Mal nicht kri­mi­nell, per­fi­de ist sie trotz­dem. Auch in Es­sen scheint man sich we­ni­ger um die trau­ri­gen Fak­ten des Ge­schäfts (160 Mil­lio­nen Euro Jah­res­ver­lust) und die Auf­lö­sungs­er­schei­nun­gen im Ma­nage­ment (un­zäh­li­ge Ab­gän­ge) zu sor­gen als viel­mehr

dar­um, dass die Öffent­lich­keit von den be­jam­merns­wer­ten Zu­stän­den er­fährt. Je­den­falls

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2012.