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Unfallstelle wird geräumt

ThyssenKrupp Arbeitnehmervertreter bekommen die Effektivitätsdoktrin von Vormann Hiesinger zu spüren.

Eine der zen­tra­len Neue­run­gen, die Vor­mann Hein­rich Hie­sin­ger (51) bei dem schlin­gern­den Dax-Un­ter­neh­men Thys­sen­Krupp ein­ge­führt hat, lau­tet: Die Mann­schaft muss an ei­nem Strang zie­hen. Hie­sin­ger hat des­halb dem alt­her­ge­brach­ten Spar­ten­den­ken in dem Stahl- und In­dus­trie­gü­ter­ge­bil­de den Kampf an­ge­sagt. Zu­letzt ord­ne­te er ei­nen ein­heit­li­chen Auf­tritt der ein­zel­nen Kon­zern­ge­sell­schaf­ten in wich­ti­gen Aus­lands­märk­ten an.

Doch um der Mi­se­re zu ent­kom­men, be­darf es vie­ler In­itia­ti­ven. Miss­ra­te­ne Stahl­werks­in­ves­ti­tio­nen las­ten ton­nen­schwer auf Thys­sen­Krupp. Jetzt be­kommt erst­mals auch die star­ke Frak­ti­on der Ar­beit­neh­mer­ver­tre­ter Hie­sin­gers Ef­fek­ti­vi­täts­dok­trin zu spü­ren.

Im Zuge der Ent­schla­ckung der Or­ga­ni­sa­ti­on sol­len zwei zwölf­köp­fi­ge Bei­rä­te, die zur Hälf­te mit Ar­bei­ter­fürs­ten be­stückt sind, auf­ge­löst wer­den. Die Gre­mi­en sind Mit­be­stim­mungs­fo­ren der Di­vi­sio­nen Ma­te­ri­als und Tech­no­lo­gies, un­ter de­nen die ope­ra­ti­ven Ein­hei­ten an­ge­sie­delt sind.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2012.