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Projekt „Austerity“

Philips Der kriselnde Technologiekonzern verschärft den Sparkurs und lässt Zweifel an seiner Zukunft aufkommen.

Frans van Hou­ten (51) ist erst ein Jahr im Amt. Doch sei­ne Ak­tio­nä­re hat der Phi­lips-Chef be­reits öf­ter ge­schockt als man­cher alt­ge­dien­te CEO in sei­ner ge­sam­ten Lauf­bahn. Der for­sche Nie­der­län­der ver­ant­wor­tet zwei Ge­winn­war­nun­gen, gut 1,4 Mil­li­ar­den Euro Ver­lus­te und eine Ka­pi­tal­ren­di­te von zu­letzt mi­nus 4,9 Pro­zent. Seit sei­nem An­tritt hat sich der Kurs der Phi­lips-Ak­tie um etwa ein Drit­tel re­du­ziert (sie­he Gra­fik).

Wei­te­re Hor­ror­mel­dun­gen muss van Hou­ten um je­den Preis ver­mei­den. Nun hat er den Spar­kurs des Un­ter­neh­mens er­heb­lich ver­schärft. In E-Mails und auf in­ter­nen Ta­gun­gen for­dert van Hou­ten sei­ne Füh­rungs­kräf­te zu strik­ter Kos­ten­dis­zi­plin auf. Den fi­nan­zi­el­len Spiel­raum sei­nes Ma­nage­ments hat er bis zum Äußers­ten ein­ge­schränkt.

So stellt Phi­lips kaum noch fri­sches Per­so­nal ein. Selbst in den Boom­märk­ten Asi­ens hält sich der Kon­zern, der ei­gent­lich wie­der stär­ker wach­sen will, in­zwi­schen am Ar­beits­markt zu­rück.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2012.