Unternehmen WAZ

Das Blatt wendet sich

WAZ Petra Grotkamp hat die Mehrheit an dem Essener Zeitungsverlag übernommen. Doch die Macht muss sie jetzt erst noch erobern.

Nach ih­rem Groß­ein­kauf zählt Pe­tra Grot­kamp zu den ein­fluss­reichs­ten Frau­en der Wirt­schaft

Nach al­lem, was man von ihr weiß, und das ist nicht so sehr viel, denn sie gibt un­gern öf­fent­lich Aus­kunft, ist Pe­tra Grot­kamp eine glück­li­che Frau von 68 Jah­ren, die den Reit­sport liebt und ih­ren (zwei­ten) Ehe­mann Gün­ther (85), die ei­nen Sohn und zwei Töch­ter und fünf En­kel hat und seit An­fang des Jah­res auch die Mehr­heit an der Me­di­en­grup­pe WAZ in Es­sen, zu der die „West­deut­sche All­ge­mei­ne“, die „Neue Ruhr/​Neue Rhein Zei­tung“ ge­hö­ren und ein paar Hun­dert an­de­re Ga­zet­ten und Druck­wer­ke noch dazu.

500 Mil­lio­nen Euro hat Grot­kamp ih­ren Mit­ge­sell­schaf­tern - den Er­ben von Erich Brost - für de­ren Fir­men­hälf­te be­zahlt und den Neu­er­werb auf jene 16,7 Pro­zent der An­tei­le ge­türmt, die sich schon in ih­rem Be­sitz be­fun­den hat­ten.

Ihr Be­ra­ter An­dre­as Ur­ban (56), Part­ner der Kanz­lei Heu­king Kühn Lüer Wo­j­tek in Düs­sel­dorf, hat die Ge­gen­sei­te mit Meis­ter­schaft und Sach­lich­keit zer­mürbt: ru­hig, nüch­tern und um­wäl­zend bis auf die Kno­chen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2012.