Editorial

Money und Moral

Die neuen Chefs der Deutschen Bank wollen vieles anders machen.

Seit die Ver­le­ger­toch­ter Pe­tra Grot­kamp im Ja­nu­ar die­ses Jah­res die Mehr­heit bei der Es­se­ner Zei­tungs­grup­pe WAZ über­nom­men hat, ste­hen vier der sechs größ­ten Ver­lags­häu­ser in die­sem Land un­ter weib­li­chem Re­gi­ment. Grund ge­nug für ma­na­ger-ma­ga­zin-Re­dak­teur Klaus Boldt, der Fra­ge nach­zu­ge­hen, wie Liz Mohn, Frie­de Sprin­ger, Yvon­ne Bau­er und an­de­re Un­ter­neh­me­rin­nen mit ih­rer Macht um­ge­hen und was sie an­treibt. Nicht alle Da­men zeig­ten sich aus­kunfts­be­reit, auch Pe­tra Grot­kamp zog es vor zu schwei­gen. Der ent­spann­te Um­gang mit der Öffent­lich­keit scheint noch kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit zu sein.

An­ders die Schau­spie­le­rin Ma­ria Furt­wäng­ler, die von Be­rufs we­gen im Schein­wer­fer­licht steht und sich wäh­rend der Dreh­ar­bei­ten zu ei­nem neu­en „Tat­ort“ in Han­no­ver Zeit für ein aus­gie­bi­ges In­ter­view nahm. mm sprach mit der Ehe­frau des Groß­ver­le­gers Hu­bert Bur­da ("Fo­cus") über die Rol­le der Frau in der Me­di­en­zu­kunft und auch dar­über, ob Frau­en mit den Um­wäl­zun­gen der Di­gi­ta­li­sie­rung bes­ser fer­tig wer­den als Män­ner. Furt­wäng­ler, die im Juli die Schirm­her­rin der DLD­wo­men-Kon­fe­renz ist, kommt zu ei­ner ver­blüf­fen­den The­se: „Ich glau­be, dass das In­ter­net weib­lich ist.“

Un­se­re Ti­tel­ge­schich­te über die Macht der Me­di­en­frau­en le­sen Sie hier.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2012.