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Lukrativer Absturz

Facebook Banken um Morgan Stanley verdienen prächtig am Kursrutsch der Aktie.

Mi­nus 33 Pro­zent in nur 13 Han­dels­ta­gen: Als Un­ter­neh­mens­grün­der Mark Zu­cker­berg (28) am 18. Mai den Bör­sen­gang von Face­book ein­läu­te­te, gab er das Si­gnal zum wohl größ­ten De­sas­ter der ver­gan­ge­nen zehn Jah­re bei ei­nem Ak­ti­en­de­büt. Face­book und die Ban­ken ha­ben ei­nen zu ho­hen Preis für die Ak­ti­en ver­langt, hin­zu kam das Ver­sa­gen des Bör­sen­be­trei­bers Nas­daq, das den Han­del am ers­ten Tag schwer be­hin­der­te.

Das Ab­sur­des­te an dem De­ba­kel: Für die be­tei­lig­ten Geld­häu­ser um Kon­sor­ti­al­füh­rer Mor­gan Stan­ley macht der Kurs­ein­bruch den Bör­sen­gang zu ei­nem noch lu­kra­ti­ve­ren Ge­schäft als er­hofft.

Im Er­geb­nis sind die In­sti­tu­te beim Bör­sen­gang von Face­book eine rie­si­ge Wet­te auf fal­len­de Kur­se ein­ge­gan­gen. Sie ha­ben mehr Ak­ti­en an An­le­ger ver­kauft, als sie selbst zu­vor von Face­book er­wor­ben hat­ten. Die­se Mehr­zu­tei­lung ("Green­s­hoe") macht 15 Pro­zent der am Markt plat­zier­ten Ak­ti­en aus.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2012.