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Astrono­mische Geschäfte

Die jüngsten Erfolge des kalifornischen Raketenbauers SpaceX eröffnen auch anderen Firmen Chancen.

Pri­va­te Lie­fe­rung: Die Raum­kap­sel der US-Fir­ma SpaceX (u.) bringt Ver­sor­gungs­gü­ter zur In­ter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on

Das Un­ge­tüm steht auf Spin­nen­bei­nen, die Füße se­hen aus wie um­ge­dreh­te Rie­sen-Fris­bees, es hat ei­nen ecki­gen Kor­pus und ist über­zo­gen mit Gold­fo­lie, der Kopf ist be­pflas­tert mit So­lar­zel­len. Und an der Un­ter­sei­te ra­gen schwar­ze Trich­ter her­aus.

Es ist ein Mo­dell des „Lu­nar Lan­ders“. Der Bre­mer Raum­fahrt­kon­zern OHB will die Son­de so bald wie mög­lich bau­en und zum Mond schi­cken. Nein, sagt Se­ni­or­chef Man­fred Fuchs (73), das sei kei­ne Fan­tas­te­rei: Er glau­be „fest dar­an“, dass das Le­ben auf dem Erd­tra­ban­ten „in 20 oder 30 Jah­ren für die Men­schen et­was ganz All­täg­li­ches sein wird“. Und dass sei­ne Fir­ma „ei­nen gu­ten Teil zur Be­sied­lung des Mon­des bei­tra­gen wird“. Fuchs' Ehe­frau Chris­ta, 74 Jah­re alt und Auf­sichts­rats­che­fin der bör­sen­no­tier­ten OHB, will mit 90 so­gar selbst zum Mond flie­gen „und den Rest ih­res Le­bens dort ver­brin­gen“.

OHB ist das größ­te rein deutsch­stäm­mi­ge Raum­fahrt­un­ter­neh­men (sie­he Ta­bel­le „Über­flie­ger") . Sein „Lu­nar Lan­der“ - bis­her nur ein Mo­dell - ist Teil ei­ner gro­ßen Be­we­gung: Die pri­va­te Wirt­schaft steigt ein ins Ge­schäft mit der Aus­wei­tung mensch­li­cher Le­bens- und Wirt­schafts­räu­me in ex­tra­ter­res­tri­sche Sphä­ren.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2012.