Editorial

Die Kraft neuer Ideen

Wie Hasso Plattner den Softwareriesen SAP entfesselt hat.

Als ma­na­ger ma­ga­zin vor ei­nem Jahr Has­so Platt­ner (68) traf, er­leb­ten die Re­dak­teu­re ein En­er­gie­bün­del vol­ler neu­er Ide­en, fast eine Na­tur­ge­walt. Platt­ner, Mit­grün­der und Auf­sichts­rats­chef der SAP, grins­te breit und gab zu Pro­to­koll: „Ich freue mich auf die Zu­kunft.“ In­zwi­schen weiß man, war­um. Eu­ro­pas ein­zi­ger Soft­ware­kon­zern von Welt­rang hat mit neu­en Ma­na­gern, neu­en Pro­duk­ten und Zu­käu­fen nicht nur sei­ne zwi­schen­zeit­li­che Kri­se über­wun­den - tat­säch­lich wächst das Un­ter­neh­men jetzt in eine ganz an­de­re Di­men­si­on hin­ein. SAP-Ma­na­ger spre­chen von ei­ner Ver­dop­pe­lung des mit 64 Mil­li­ar­den Euro oh­ne­hin ho­hen Bör­sen­werts und ei­ner Ver­viel­fa­chung der Kun­den, ganz nach der De­vi­se: Goog­le und Mi­cro­soft, wir kom­men.

Wor­auf be­ruht Platt­ners Er­folg? Wie ist es dem Grün­der­un­ter­neh­men ge­lun­gen, sich aus ei­ge­ner Kraft zu er­neu­ern? Die mm-Re­dak­teu­re As­trid Mai­er und Si­mon Hage spra­chen dar­über mit SAP-Top­ma­na­gern wie -Ent­wick­lern und Bran­chen­pro­fis aus Deutsch­land, Chi­na und den USA. Als ei­gent­li­che Zu­kunfts­werk­statt ent­pupp­te sich der Cam­pus im ka­li­for­ni­schen Palo Alto. Die neue SAP ist längst kei­ne deut­sche Soft­ware­fir­ma mehr, so das Fa­zit von Mai­er und Hage, son­dern ent­wi­ckelt sich im Eil­tem­po zum glo­ba­len In­ter­net­kon­zern.

Un­se­re Ti­tel­ge­schich­te über die hö­he­re Wall­dorf-Schu­le SAP le­sen Sie hier.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2012.