Unternehmen SAP

Hassos neue Architektur

SAP Wie Mitgründer Plattner den Softwarekonzern ein zweites Mal erfunden hat.

Groß­vi­sio­när: Auf­sichts­rats­chef Has­so Platt­ner (hier in sei­nem Büro in Wall­dorf) for­der­te eine „hap­py Com­pa­ny“.

San­jay Poo­nen (43) ist ein klei­ner, quir­li­ger Mann, der ei­nen fan­tas­ti­schen Blick hat auf die Hü­gel im ka­li­for­ni­schen Palo Alto und eine wahn­wit­zig klin­gen­de Vi­si­on: Der Ma­na­ger will mehr Kun­den er­rei­chen, als die Welt Men­schen hat.

Poo­nens Ge­halt zahlt eine deut­sche Fir­ma, die man bis­her mit Buch­hal­tung in Ver­bin­dung ge­bracht hat und Soft­ware mit Na­men wie R/​2 und R/​3, kei­nes­falls aber mit Träu­me­rei­en: die SAP aus dem nord­ba­di­schen Wall­dorf.

Seit ein paar Mo­na­ten ist Poo­nen, ein ge­bür­ti­ger In­der, der frü­her für App­le und Mi­cro­soft ge­ar­bei­tet und selbst eine Fir­ma ge­grün­det hat, SAP-Mo­bil­tech­nik­chef mit Sitz in Palo Alto. In ein paar Jah­ren schon, bis 2015, will er eine Mil­li­ar­de Men­schen mit sei­nen Pro­duk­ten er­rei­chen, im­mer­hin ein Sieb­tel der Welt­be­völ­ke­rung.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2012.