Trends

Kolossale Probleme

Euro-Krise An Italiens lahmer Wirtschaft droht die Währungsunion zu scheitern. Zeit, sich auf einige unternehmerische Stärken zu besinnen.

Fah­ne in Flam­men Pro­tes­te der In­di­gna­ti-Be­we­gung in Rom ge­gen die Spar­maß­nah­men

Die Schön­heit Ita­li­ens hat schon vie­len die Sin­ne ver­ne­belt. Be­son­ders hier in den um­bri­schen Hü­geln, wo Oli­ven­hai­ne sil­bern schim­mern, Son­nen­blu­men im war­men Som­mer­wind ni­cken und sich idyl­li­sche Stein­bau­ten an Berg­rü­cken schmie­gen. Bru­n­el­lo Cu­ci­nel­li blickt auf die­se Land­schaft von sei­ner Burg im Dörf­chen So­lo­meo aus und de­kla­miert thea­tra­lisch: „Wir le­ben in ei­ner gol­de­nen Ära. Nie wa­ren die Aus­sich­ten für Ita­li­en bes­ser.“

Wie bit­te?

Ent­we­der liest der Kasch­mir-Kö­nig, der Lu­xus­wa­ren aus Fein­strick und Le­der pro­du­ziert, kei­ne Zei­tung. Oder der Mo­de­un­ter­neh­mer igno­riert in dem ab­ge­schie­de­nen Ber­g­nest, das ihm samt Thea­ter, Piaz­za, Os­te­ria und Vil­la fast voll­stän­dig ge­hört, ge­flis­sent­lich die Rea­li­tät in sei­nem Hei­mat­land.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2012.