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Zwei Welten

Politik Das Verhältnis zwischen Regierung und Wirtschaft ist nachhaltig getrübt - zum Schaden des Landes.

Ent­täu­schung Wirt­schafts­grö­ßen wie BDI-Prä­si­dent Kei­tel er­hoff­ten sich mehr von Schwarz-Gelb Un­ge­duld Kanz­le­rin Mer­kel mag die Nör­ge­lei­en der Ma­na­ger nicht mehr hö­ren

Die Kanz­le­rin, ihre wich­tigs­ten Be­ra­ter und Mi­nis­ter wa­ren da, auch die Ma­na­ger der gro­ßen Kon­zer­ne, der Ver­bän­de und Ge­werk­schaf­ten. Man gab sich freund­lich, höf­lich, ernst­haft, der Lage an­ge­mes­sen. Sie sa­ßen um den gro­ßen, ova­len Tisch im Ka­bi­netts­saal des Kanz­ler­amts her­um und be­spra­chen, was sie ge­mein­sam tun konn­ten - um das Land vor­an­zu­brin­gen.

Das Er­geb­nis war be­ein­dru­ckend. Am Ende stand ein gro­ßer Deal: Die Wirt­schaft ver­zich­te­te auf Ent­las­sun­gen und bru­ta­les Kos­ten­kür­zen, die Re­gie­rung ver­sprach Kurz­ar­bei­ter­geld und Kon­junk­tur­pro­gram­me.

Kurz vor Weih­nach­ten 2008 war das. Die Welt­wirt­schaft be­fand sich im frei­en Fall, doch Deutsch­land be­wies Hand­lungs­fä­hig­keit - und wur­de für die Er­geb­nis­se bald in­ter­na­tio­nal be­nei­det.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2012.