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Bestseller

1 (1) Eu­ro­pa braucht den Euro nicht Thi­lo Sar­ra­zin, DVA, 22,99 Euro

2 (2) Schul­den Da­vid Gra­eber, Klett-Cot­ta, 26,95 Euro

3 (3) Ste­ve Jobs Wal­ter Isaac­son, C. Ber­tels­mann, 24,99 Euro

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„Verzettelt euch nicht“

Hidden Champions Unternehmensberater Hermann Simon über die Erfolgsgeheimnisse deutscher Weltmarktführer.

Her­mann Si­mon

Herr Si­mon, ge­ra­de ist Ihr drit­tes Buch über Hi­d­den Cham­pi­ons er­schie­nen. Was ist neu an dem jüngs­ten Werk?

Si­mon Mein letz­tes Buch be­ruh­te auf ei­ner Ana­ly­se von 1174 deut­schen Welt­markt­füh­rern. Seit­her sind rund 50 ver­schwun­den; zu­gleich habe ich aber 200 Un­ter­neh­men ent­deckt, die in die­se Po­si­ti­on hin­ein­ge­wach­sen sind.

Vie­le Hi­d­den Cham­pi­ons kom­men aus dem Ma­schi­nen­bau. Ist das auch bei den neu­en Stars so?

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Kampf dem Platzhirsch

Management Der ehemalige Chefstratege des Telekom-Konzerns E-Plus gibt Newcomern Nachhilfe.

IN­HALT: Trü­be Kon­junk­tur­aus­sich­ten, ge­sät­tig­te Märk­te, der glo­ba­le Wachs­tums­mo­tor Chi­na stot­tert: Wel­cher Un­ter­neh­mer hät­te da nicht gern ein Re­zept zur Hand, wie er den­noch Markt­an­tei­le von über­mäch­tig er­schei­nen­den Bran­chen­gi­gan­ten er­obern könn­te? Ro­bert Ed­ward Neu­rohr, Ex-Stra­te­gie­chef des Mo­bil­fun­kers E-Plus, emp­fiehlt ei­nen Blick ins Ge­schichts­buch: Un­ter­neh­mens­len­ker soll­ten sich bei ih­ren An­griffs­plä­nen von Kriegs­her­ren wie Cä­sar, Na­po­le­on und Co. in­spi­rie­ren las­sen. Schließ­lich hät­ten auch die Er­folgs­stra­te­gi­en von Rya­nair oder App­le ei­ni­ges mit den Er­obe­rungs­feld­zü­gen his­to­ri­scher Hel­den ge­mein­sam, die al­le­samt weit über­le­ge­ne Ar­me­en zu be­zwin­gen wuss­ten. Von Ste­ve Jobs ler­nen heißt also ei­gent­lich von Cä­sar ler­nen. Und da­mit: sie­gen ler­nen.

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Erst denken, dann handeln

Psychologie Ex-Manager, Bestsellerautor und Unternehmer Rolf Dobelli zeigt Auswege aus typischen Denkfallen.

IN­HALT: Nach sei­nem Best­sel­ler „Die Kunst des kla­ren Den­kens“ legt Rolf Do­bel­li jetzt nach. In „Die Kunst des klu­gen Han­delns“ zeigt der Ex-Swis­sair-Ma­na­ger und getAbstract-Mit­grün­der in 52 Ka­pi­teln eben­so vie­le mensch­li­che Denk­feh­ler auf. Zu den gro­ßen Irr­tü­mern ge­hört laut Do­bel­li etwa, dass Son­der­zah­lun­gen die Mo­ti­va­ti­on der Mit­ar­bei­ter stei­ger­ten. In Wahr­heit, so der Au­tor, könn­ten Boni jeg­li­chen in­ne­ren An­trieb zer­stö­ren. Ein wei­te­res Pro­blem sieht Do­bel­li in der Über­for­de­rung von Ent­schei­dern: CEOs oder Rich­ter lie­gen sei­ner An­sicht nach oft da­ne­ben, weil sie vie­le Ur­tei­le fäl­len - und mit der Zeit die Kraft für kla­re Be­schlüs­se ver­lie­ren. Do­bel­lis Ap­pell an sei­ne Le­ser: „Wir brau­chen kei­ne zu­sätz­li­che Schlau­heit, kei­ne neu­en Ide­en, kei­ne Hy­per­ak­ti­vi­tät, wir brau­chen nur we­ni­ger Dumm­heit.“

WER­TUNG: Der Schwei­zer Au­tor greift eine Viel­zahl teil­wei­se alt­be­kann­ter Irr­tü­mer auf. So stop­fen wir uns mit sinn­lo­sen In­for­ma­tio­nen voll, weil wir glau­ben, dies er­leich­te­re die Ent­schei­dungs­fin­dung. Oder wir kün­di­gen voll­mun­dig Groß­pro­jek­te an, de­ren Um­set­zung fast im­mer mehr Zeit und Geld kos­tet als ur­sprüng­lich vor­ge­se­hen. Zur Er­klä­rung sol­cher Phä­no­me­ne be­dient sich Do­bel­li gän­gi­ger An­sät­ze aus der So­zi­al­wis­sen­schaft ("In­for­ma­ti­on Bias“, „Plan­ning Fal­la­cy") und zieht dar­aus zwei wich­ti­ge Schluss­fol­ge­run­gen: Ver­su­chen Sie, mit we­ni­ger In­for­ma­tio­nen durchs Le­ben zu kom­men! Und: Se­hen Sie sich ver­gleich­ba­re Pro­jek­te an, be­vor Sie das ei­ge­ne star­ten!

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2012.