Private Banking

MassenFlucht aus dem Euro

Geldanlage Das Krisenmanagement der Politiker hat viele Anleger enttäuscht. Der Exodus aus der Gemeinschaftswährung hat bereits begonnen.

Die wei­ße Li­mou­si­ne lässt die ver­mumm­ten De­mons­tran­ten hin­ter sich. Schwarz ab­ge­dun­kel­tes Pan­zer­glas ver­schluckt die Pa­ro­len und das Klir­ren der zer­bers­ten­den Schau­fens­ter­schei­ben. Der Fonds­ma­na­ger und Mil­li­ar­där im Rück­raum des Wa­gens lehnt sich im Le­der­ses­sel zu­rück und nimmt noch ei­nen Schluck Wod­ka auf Eis, wäh­rend drau­ßen auf der Stra­ße die Kri­se tobt.

Mit die­ser Se­quenz be­ginnt der Film „Cos­mo­po­lis“, in dem Star­re­gis­seur Da­vid Cro­nen­berg die Ge­schich­te des maß­lo­sen Spe­ku­lan­ten Eric Pa­cker er­zählt. Auf den Ki­no­pla­ka­ten steht auch der Name ei­nes ech­ten Mil­li­ar­därs und Fonds­ma­na­gers: Edouard Car­mignac (65), der den Film fi­nan­ziert hat. Der Fran­zo­se ge­hört zu den er­folg­reichs­ten In­ves­to­ren der ver­gan­ge­nen 20 Jah­re. Und hier ver­mi­schen sich Fik­ti­on und Rea­li­tät.

Ähn­lich wie Cro­nen­bergs Held wet­tet der­zeit auch Car­mignac im gro­ßen Stil ge­gen eine Welt­wäh­rung. Im Film ist es der chi­ne­si­sche Yuan, im wirk­li­chen Le­ben spe­ku­liert der Fi­nan­zier ge­gen sei­ne Hei­mat­wäh­rung, den Euro.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2012.