Manager Unterwegs

Neuer Elan in Meran

Herr­li­cher Park in gran­dio­ser Um­ge­bung: das „Pa­lace Me­r­a­no“

Sich mit Cris­tia­no Ro­nal­do die Flu­ten zu tei­len ge­hört er­war­tungs­ge­mäß zu den an­ge­neh­me­ren Din­gen des Le­bens, der Jun­ge ist wirk­lich gut ge­baut. Über­ra­schen­der, dass es nicht laue Mee­res­wo­gen vor Saint-Tro­pez oder Por­to­fi­no wa­ren, wel­che in die­sem Som­mer des Fuß­bal­lers mus­ku­lö­sen Rü­cken um­spül­ten, son­dern die klei­nen Pool­wel­len ei­nes Me­ra­ner Well­ness- und Ge­sund­heits­zen­trums. Dort ließ sich der por­tu­gie­si­sche Star ge­nau­so ba­den, wi­ckeln, mas­sie­ren wie wir und aß, be­glei­tet von sei­ner schö­nen Freun­din, ei­nem rus­si­schen Un­ter­wä­sche-Mo­del, ähn­lich ar­tig über­schau­ba­re Por­tio­nen ge­sun­der Kost. Denn wie alle Gäs­te im „Pa­lace Me­r­a­no“ hat­te er zu­vor­derst ein Ziel: Neue En­er­gie! Wie­der Vi­ta­li­tät!

Die hat Hen­ri Che­not, der klu­ge Phi­lo­sopH und Men­schen­ver­ste­her, be­reits Tau­sen­den von Gäs­ten ge­schenkt, mit sei­ner Me­tho­de der Rei­ni­gung und Stoff­wech­sel­be­le­bung, über vier Jahr­zehn­te im­mer wei­ter ver­fei­nert, hat er es ver­stan­den, aus der Ba­lan­ce ge­ra­te­ne Macht- und Er­folgs­men­schen wie­der auf eine har­mo­ni­sche Le­bens­bahn zu len­ken. Ob Stahl­ma­gnat Mit­tal (samt Fa­mi­lie), der Emir von Ka­tar (samt En­tou­ra­ge) oder der Prä­si­dent von Aser­bai­dschan (samt Leib­wa­che) - im „Pa­lace Me­r­a­no“ sind sie be­reit, den ste­ten Ver­fall des Kör­pers auf­zu­hal­ten und das emp­find­li­che Gleich­ge­wicht zwi­schen erb­li­cher Ver­an­la­gung, bio­lo­gi­schem Al­ter und Le­bens­stil wie­der­zu­ge­win­nen. War­um ge­ra­de Me­ran? Die Ant­wort ist ein­fach. Es gibt un­ge­zähl­te Well­ness­ho­tels auf der Welt, aber nur we­ni­ge funk­tio­nie­ren­de Ge­sund­heits­zen­tren. Bad Ra­gaz ist fa­bel­haft bei Re­kon­va­les­zenz; Tha­l­as­so-Ku­ren in Qui­be­ron sind herr­lich und Mayr-Wo­chen in Igls oder Lans groß­ar­tig, wenn man min­des­tens zehn Tage Zeit mit­bringt. Auch Heil­fas­ten­ku­ren in Über­lin­gen oder Mar­bel­la, bes­tens be­währt in Le­bens­kri­sen und/​oder Burn-out-Pha­sen, soll­te man nicht un­ter zwei Wo­chen an­set­zen. Im „Es­pace Hen­ri Che­not“ aber fühlt man sich nach den emp­foh­le­nen sechs Be­hand­lungs­ta­gen be­reits wie ein neu­er Mensch. Das al­lein wür­de na­tür­lich nicht aus­rei­chen, um so un­ter­schied­li­che Per­sön­lich­kei­ten wie Tho­mas Gott­schalk oder den Prin­zen von Han­no­ver re­gel­mä­ßig an­zu­lo­cken. Es ist die Mi­schung aus schö­nem Kom­fort und (un­merk­li­cher) Er­zie­hung zu bes­se­rer Le­bens­füh­rung, die eine Me­ra­ner Kur so reiz­voll macht. Che­not, der Per­fek­tio­nist, hat mit Pie­tro To­so­li­ni, ei­nem wohl­ha­ben­den Süd­ti­ro­ler In­ves­tor, end­lich ei­nen kon­ge­nia­len Part­ner ge­fun­den, der Un­ter­neh­mer (Bau­we­sen, Fi­nanz­sek­tor, Ho­tel­ge­wer­be) hol­te den De­si­gner der Ori­ent-Ex­press-Ho­tels, Mi­chel Jouan­net, und brach­te so­mit das gute alte „Pa­lace“ samt den Be­hand­lungs­räu­men des „Es­pace Hen­ri Che­not“ auf Fünf-Ster­ne-Ni­veau. Die Mit­ar­bei­ter aber blie­ben so freund­lich und pro­fes­sio­nell wie in den An­fangs­zei­ten. Was stört? Ins Han­dy brül­len­de Ita­lie­ne­rin­nen am Pool; un­er­zo­ge­ne Rus­sen-Klein­kin­der mit ih­ren Nan­nys im Park. Könn­te man Kin­der un­ter zwölf Jah­ren und Smart­pho­nes im Kur­ho­tel nicht ein­fach aus­schlie­ßen? Che­not, der Psy­cho­lo­ge und Grün­der ei­ner Aka­de­mie für Bi­on­to­lo­gie, winkt ab. Ohne Han­dy ver­fal­le der mo­der­ne Mensch längst in De­pres­si­on, und bis zu fünf Kin­der sei­en im Kur­ho­tel er­laubt. Und wir wis­sen auch, war­um: Schließ­lich ge­hö­ren äl­te­re Her­ren wie Fla­vio Bria­to­re mit brand­neu­er Klein­fa­mi­lie zu den engs­ten Freun­den des Hau­ses. ◆

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2012.