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Lastenwechsel

Commerzbank Der Immobilienboom eröffnet dem Institut ungeahnte Chancen: Finanzinvestoren buhlen um die 124 Milliarden Euro schwere Bad Bank.

Ent­fes­se­lungs-künst­ler: Com­merz­bank-Chef Bles­sing will sei­ne Bad Bank los­wer­den. Fi­nanz­in­ves­to­ren zei­gen In­ter­es­se.

_____ Der An­ru­fer, ein deut­scher Top­ju­rist, hat es ei­lig. Er sei auf dem Weg zu ei­nem New Yor­ker Man­dan­ten, ver­rät der Mann. Im­mer wie­der von Stra­ßen­lärm und Po­li­zei­si­re­nen un­ter­bro­chen, be­rich­tet er über sein neu­es Pro­jekt. Sein Kli­ent, ein gro­ßer ame­ri­ka­ni­scher Fi­nanz­in­ves­tor, wol­le mit ei­nem deut­schen Geld­haus ins Ge­schäft kom­men: „Wir sind in­ter­es­siert am NCA-Port­fo­lio der Com­merz­bank.“

Hin­ter dem fi­nanz­tech­ni­schen Kür­zel ver­ber­gen sich die so­ge­nann­ten Non Core As­sets. Eine 124 Mil­li­ar­den Euro schwe­re Mix­tur aus Staats­an­lei­hen, Im­mo­bi­li­en­kre­di­ten und Schiffs­fi­nan­zie­run­gen, die das Frank­fur­ter Geld­in­sti­tut ei­gent­lich schon seit Jah­ren los­wer­den möch­te. Jetzt aber, sagt der An­walt, ma­che die Com­merz­bank Ernst: „Sie be­rei­ten grö­ße­re Deals bis hin zum Ver­kauf des ge­sam­ten Pa­kets vor.“

Kann die Com­merz­bank ihre Alt­las­ten tat­säch­lich bald über Bord wer­fen? Darf Bank­chef Mar­tin Bles­sing (50), der in den ver­gan­ge­nen Jah­ren von ei­nem Miss­er­folg zum nächs­ten stol­per­te, end­lich die grund­le­gen­de Wen­de zum Bes­se­ren ver­kün­den?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2013.