Drahtzieher

Lis Liebling

Carl-Peter Forster Der ehemalige Opel-Chef soll Volvo und Geely zum Laufen bringen.

Viel­flie­ger Fors­ter: Gö­te­borg, Pe­king, Lon­don - und zu­rück

_____ Der An­ruf aus Chi­na er­reich­te Carl-Pe­ter Fors­ter (59) im Früh­jahr 2012: ob er sich vor­stel­len kön­ne, für den chi­ne­si­schen Au­to­kon­zern Ge­ely und des­sen Ei­gen­tü­mer Li Shu­fu (50) zu ar­bei­ten. Fors­ter, nach ei­ner Aus­zeit aus pri­va­ten Grün­den wie­der frei, si­gna­li­sier­te In­ter­es­se: Vor­stand kom­me nicht in­fra­ge, Auf­sichts­rat und Be­ra­ter da­ge­gen schon.

Die Auf­ga­be ist span­nend. Ge­ely hat Ford 2010 für gut eine Mil­li­ar­de Euro die Tra­di­ti­ons­mar­ke Vol­vo ab­ge­kauft. Eig­ner Li ver­folgt eine Dop­pel­stra­te­gie: die von Ford ver­nach­läs­sig­ten Schwe­den zur wett­be­werbs­fä­hi­gen Pre­mium­mar­ke auf­zu­bau­en und Ge­ely mit skan­di­na­vi­schem Know-how zu do­pen.

Das Pro­jekt lief äu­ßerst holp­rig an. Die Schwe­den, da­mals ge­führt vom Deut­schen Ste­fan Ja­co­by (55), for­der­ten zwar fi­nan­zi­el­le Hil­fe, blo­ckier­ten aber so ziem­lich alle Ko­ope­ra­ti­ons­ver­su­che. Li be­ob­ach­te­te den ei­gen­sin­ni­gen und er­folg­lo­sen Kurs der neu­en Toch­ter - ge­han­di­capt durch die Sprach­bar­rie­re - eher rat­los vom Auf­sichts­rat aus.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2013.