Namen und Nachrichten

Tribunal im Cinemaxx

HSH nordbank McKinsey und BCG drehen jeden Stein um, doch der Chef scheut den großen Wurf.

gilt als Füh­rungs­schwach: HSH-Chef Con­stan­tin von Oe­s­ter­reich

_____ Die Mit­ar­bei­ter­ver­samm­lung, bei der HSH-Chef Con­stan­tin von Oe­s­ter­reich (60) sei­ne Leu­te An­fang No­vem­ber auf neue Spar­zie­le ein­schwö­ren woll­te, ge­riet zum Tri­bu­nal. Mehr­fach wur­de von Oe­s­ter­reich, oh­ne­hin kein be­gna­de­ter Red­ner, im Ham­bur­ger Ci­ne­ma­xx-Kino un­ter­bro­chen. Im­mer wie­der nutz­ten die sonst eher vor­neh­men Ban­ker die Si­tua­ti­on, um sich ein Mi­kro­fon zu schnap­pen und den Vor­stän­den die Mei­nung zu gei­gen. Von In­kom­pe­tenz war die Rede. Und da­von, dass die HSH end­lich zur Ruhe kom­men müs­se.

Das wird so schnell nicht pas­sie­ren. Mit McK­in­sey und der Bos­ton Con­sul­ting Group (BCG) hat die HSH zwei Top­be­ra­ter en­ga­giert, die je­den Stein um­dre­hen. Das kos­tet und er­regt: Al­lein McK­in­sey, seit 2012 im Haus und das gleich mit ei­ner Hand­voll teu­rer Part­ner, soll eine zwei­stel­li­ge Mil­lio­nen­sum­me er­hal­ten.

Wäh­rend BCG die HSH in Sa­chen EU-Bei­hil­fe­ver­fah­ren und Stress­test be­rät, spürt McK­in­sey neu­es Ein­spar­po­ten­zi­al auf. So soll die Zahl der Be­reichs­lei­ter bis Mit­te 2014 von 38 auf 27 sin­ken. Von 251 Ab­tei­lungs- und Team­lei­tern sol­len 180 bis ma­xi­mal 200 üb­rig blei­ben.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2013.