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Am seidenen Faden

H&M Der Betriebsrat des Modekonzerns fordert mehr Sicherheit für Textilarbeiter in Billiglohnländern.

_____ Das Un­glück im in­di­schen Gur­gaon wirk­te auf vie­le H&M-Be­schäf­tig­te wie ein trau­ri­ger Weck­ruf. In ei­ner Zu­lie­fer­fa­brik des Mo­de­kon­zerns star­ben bei ei­ner Ex­plo­si­on An­fang Sep­tem­ber zwei Tex­til­ar­bei­ter an ih­ren Ver­bren­nun­gen. Der Brand von Gur­gaon wäre wohl nie pas­siert, wenn der H&M-Lie­fe­rant alle Si­cher­heits­stan­dards ein­ge­hal­ten hät­te.

Der schwe­di­sche Tex­til­kon­zern be­haup­tet, sei­ne Zu­lie­fe­rer ei­nem strik­ten Re­gel­werk zu un­ter­wer­fen - und streng zu kon­trol­lie­ren. Vor­stands­chef Karl-Jo­han Pers­son (38) be­zeich­net H&M gar als „Markt­füh­rer bei der Nach­hal­tig­keit“.

Ar­beit­neh­mer­ver­tre­ter wol­len Pers­son nun beim Wort neh­men. Die Be­triebs­rä­te in Deutsch­land, dem größ­ten Ab­satz­markt des Tex­til­kon­zerns, for­dern von der Chef­eta­ge mehr En­ga­ge­ment für die Ar­bei­ter an den aus­län­di­schen Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten.

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