Unternehmen

Bubenstück

Karstadt Nach der Machtübernahme René Benkos bleibt im Traditionskonzern nichts, wie es war. Schon peilt der Österreicher mit seinen Co-Investoren das nächste Ziel an: den Kaufhof.

Groß, grö­ßer: Pre­mi­um­im­mo­bi­lie Ka­DeWe in Ber­lin, In­ves­tor René Ben­ko

Was wäre, wenn René Ben­ko 20 Jah­re äl­ter wäre? Nicht 36, wie ak­tu­ell, son­dern ein ge­setz­ter Mitt­fünf­zi­ger. Und wenn er sei­nen Le­bens­stil ein we­nig un­auf­fäl­li­ger ge­stal­te­te: kein Fer­ra­ri mehr, kei­ne Mo­tor­jacht, kei­ne zwei Pri­vat­jets und auch kei­ne teu­ren Par­tys. Ver­mut­lich hiel­te ihn je­der­mann für ei­nen lang­wei­li­gen, aber erz­se­riö­sen Im­mo­bi­li­en­ent­wick­ler.

In der Rea­li­tät ist sei­ne Au­ßen­wir­kung völ­lig an­ders. Wo im­mer der ju­gend­lich wir­ken­de Öster­rei­cher - ge­nau­er: Ti­ro­ler - auf­taucht, wo er in­ves­tiert und wo er sei­ne Plä­ne durch­setzt, ist das Stau­nen und Rau­nen groß: Ein so jun­ger Mann! Wie schafft er das? Wo­her hat er das Geld? Kann das über­haupt gut ge­hen?

Un­ge­ach­tet al­ler Zweif­ler und Nei­der ver­wal­tet sei­ne Fir­men­grup­pe Si­gna mitt­ler­wei­le ein Im­mo­bi­li­en­ver­mö­gen von 5,5 Mil­li­ar­den Euro. Ben­ko ist größ­ter Haus­be­sit­zer in der Wie­ner In­nen­stadt, er baut mit Star­ar­chi­tek­ten ein Lu­xus­re­sort am Gar­da­see. Und in Deutsch­land ge­hö­ren ihm 21 Wa­ren­häu­ser in bes­ten Ci­ty­la­gen, die an die Tra­di­ti­ons­fir­ma Kar­stadt ver­mie­tet sind.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2013.